Anna verdrängt Leonie, Luca überholt David
Heissen Sie Anna oder Luca? Dann haben Sie vergangenes Jahr am meisten Namensvettern bekommen.
Seit 1987 wertet das Bundesamt für Statistik (BFS) im Rahmen der Analyse der natürlichen Bevölkerungsbewegung die Vornamen der in der Schweiz geborenen Kinder aus. Diese Vornamen werden jedes Jahr von den Zivilstandsämtern zusammen mit den Daten bezüglich der Lebendgeburten in ihrem Kreis an das BFS übermittelt.
Im Jahr 2006 wurden in der Schweiz 73’371 Lebendgeburten gezählt; davon waren 35’605 Mädchen und 37’766 Knaben.
Nach Sprachregionen betrachtet war 2006 in der Deutschschweiz Anna der beliebteste weibliche Vorname. Er konnte den Spitzenreiter des Vorjahres, Leonie, auf den 5. Platz verdrängen.
Auch bei den Knaben gab es einen Wechsel an der Spitze der Beliebtheitsskala. Luca eroberte nach einem Unterbruch von nur einem Jahr wie schon 1997-2004 erneut den ersten Platz.
Die Nummer 1 des Vorjahres, David, fiel auf den 4. Rang zurück.
In der französischen Schweiz überliess Emma, die Nummer 1 der Jahre 2004 und 2005, den Spitzenplatz an Léa, welcher bereits in den Jahren 1998-2003 jeweils der populärste Mädchenvorname war.
Bei den Knaben gab es im Jahr 2006 wiederum einen Wechsel an der Spitze. Samuel wurde zur neuen Nummer 1, dicht gefolgt von Noah und Nathan.
In der italienischen Schweiz verdrängten Luca und Alessandro (ex aequo) sowie Sofia die Spitzenreiter der beiden Vorjahre Mattia und Sara.
Im romanischen Sprachgebiet schwankt auf Grund der geringen Anzahl Geburten die Verteilung der Vornamen von einem Jahr zum anderen stark. 2006 standen bei den Knaben Nico und bei den Mädchen Anna an der Spitze.



























