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And the «Eugen» goes to….

AI. Kürzlich wurde der Electronic-Government-Preis 2007 namens «Eugen» in der Kategorie «Kantone» an Appenzell Innerrhoden verliehen.

Kantone, Bundesämter und nahezu jede Gemeinde in der Schweiz sind im Besitz einer eigenen Internetseite, die den Besuchern verschiedenste Informationen bieten sollte. Der Eletronic-Government-Preis wird genau den Institutionen verliehen, die sich durch ihren besonderen Internetauftritt qualifizieren.

Nach einem wissenschaftlich fundierten Kriterienkatalog der Firma Bedag AG Bern, die auf der Basis von diesem eine eigene Jury einsetzte, wurden die schweizweit rund 2100 Internetauftritte bewertet. Kriterien sind unter anderem die Qualität, der Informationsgehalt und die Einfachheit der Seiten.

Innerrhoden gegen fünf andere Kantone
Nominiert waren für die Kategorie «Kantone» neben Appenzell Innerrhoden auch Aargau, Basel-Stadt, Bern, Nid- und Obwalden. Mit nach Hause durfte den Medienpreis «Eugen» aber nur ein Kanton nehmen: Appenzell Innerrhoden konnte sich gegen die anderen fünf Konkurrenten durchsetzen. «Wir haben gewusst, dass wir in Besitz einer pragmatischen Internetseite sind», erklärt der politische Mitveranwortliche der Website Bruno Koster, Vorsteher des Volkwirtschaftdepartement. Den Preis durfte Landeshauptmann Lorenz Koller in Bern entgegen nehmen.

Aus der Sicht der Bürger
Ein Grund für den Erhalt des «Eugen» sind neben der Übersichtlichkeit der Internetseite auch die Navigationshilfen, wie Index und FAQ (= häufig gestellte Fragen), die die Benutzerfreundlichkeit der Seite unterstützen. «Es ist wichtig zu versuchen, die Bedürfnisse und Probleme der Bürger in den Vordgrund zu stellen. Dazu stellten wir uns Fragen aus der Sicht der Bürger, die auf unserer Website beantwortet werden sollten.»

Weitere Gründe, die die Jury bezüglich Innerrhoden nannte, sind das einheitliche Design, die namentliche Erwähnung aller Verwaltungsangestellten, das Verzeichnis der Webcams im gesamten Kanton, und die Darstellung von gewissen Informationen in verschiedenen Sprachen. «Wir haben es geschafft mit wenigen Mitteln und dem kleinsten Budget gute Lösungen zu finden», erklärt Koster weiter. Für den Kanton Appenzell Innerrhoden bedeutet dies, dass Erfolge nicht immer von der Grösse des Kantons, sondern von den Ideen stammen.

Auch für die Zukunft ist der Kanton bestrebt, den Auftritt und das Erscheinungbild der Internetseite weiter zu pflegen. «Der `Eugen` ist für uns ein Ansporn. Wenn man gut ist, muss man aber noch besser werden», fügt Koster abschliessend hinzu.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 21.11.2007 - 13:47:00