Amriswil setzt Genf schachmatt
Volleyball. Amriswil gewinnt den Spitzenkampf gegen Genf druckvoll und steht nun allein an der Spitze. Zu einem Indoor-Auftritt kam Sascha Heyer.
Mit dem 3:0 (27:25, 25:16, 25:16) gegen Genf demonstrierte der TVA Volley seine Stärken auf eindrückliche Weise. Damit stehen die Thurgauer bereits drei Runden vor Ende der Qualifikation mit sechs Punkten Vorsprung praktisch uneinholbar an der Spitze der NLA.
Die Amriswiler besitzen zurzeit eine tolle Form und eine hohe mentale Präsenz und Stärke. Am Anfang und Ende des ersten Satzes standen sich die Thurgauer noch etwas selber im Wege und produzierten vereinzelt unnötige Eigenfehler. Beim Vorsprung von 21:17 unterliefen den Thurgauern gleich drei solcher Eigenfehler am Netz, so dass die Genfer zum 22:22 ausgleichen konnten und in der Folge zwei Satzbälle erspielten. Ein schneller Angriff von Bär über Sinotti wendete das Blatt noch einmal und Amriswil verwertete nach 28 Minuten seinen ersten Satzball zum 27:25.
Genfer ohne Reaktion
Im zweiten und dritten Satz spielte Amriswil äusserst druckvoll, servierte sehr stark und griff variantenreich an. Die Genfer enttäuschten und schienen nach dem Verlust des ersten Satzes den Rhythmus nicht mehr zu finden. Amriswil spielte in allen Sätzen mit Faure, Sinotti, Soares, Dailey, Willi, Bär und Rutishauser in der Grundformation. Jeweils am Ende des ersten und dritten Satzes wechselte Cheftrainer Verstappen Perler und Heyer ein und liess Soares und Bär etwas verschnaufen.
So kam Sascha Heyer nach Jahren wieder zu einem Indoor-Volleyball Einsatz in der NLA. Er verwandelte gleich einen Angriff zum 24:16 im dritten Satz und verwertete den ersten Matchball für Amriswil mit einem Service- Winner zum 25:16. «Das ist natürlich toll, wenn man so die Bälle zum Sieg machen kann, wenn die Mannschaft davor eine tolle Leistung hinlegte», bedankte sich Sascha Heyer bei seinen Indoor-Kollegen sichtlich erfreut über seinen ersten Auftritt seit langem in der Halle.
Zufrieden zeigte sich auch der Trainer der Amriswiler: «Wir entwickelten heute optimal Druck mit dem Service und waren in keiner Phase des Spiels nervös. Das zeigt, dass wir gut harmonieren und es uns gelingt, die gute Form auf dem Spielfeld optimal umzusetzen.» Die Amriswiler steigen somit am Mittwoch, 10. Dezember, mit einem soliden Selbstvertrauen in die Europa-Cup Partie (1/16 Final Challenge Cup) gegen Aich/Dob. Angepfiffen wird um 19 Uhr in der Sporthalle Tellenfeld. Am Folgesonntag reist Amriswil in der Meisterschaft zum fünftplatzierten Münsingen.
Schweizer Cup Appenzeller Bären (1. L) – Amriswil
Nach dem diskussionslosen Sieg gegen Genf am Samstag liess Amriswil an seiner Favoritenrolle im Cup gegen Appenzell am Sonntag keine Zweifel aufkommen. Amriswil zeigte trotz schwierigen Hallenbedingungen auf eindrückliche Art und Weise den Klassenunterschied dieser beiden Mannschaften. Alle Stammspieler wurden geschont und fast über die ganze Partie stand nur ein Ausländer auf dem Spielfeld. Der TVA war in allen Belangen überlegen, so dass es nach nur 45 Minuten reiner Spielzeit zu einem klaren 3:0 (25:13, 25:13, 25: 15) kam.



























