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«Altstättenpower» am Gigathlon

Altstätten/SG. Ein 5-er-Team der Stadt hat vergangenes Wochenende am Gigathlon quer durch die Ostschweiz teilgenommen.

Das Gemeinschaftserlebnis stand zwar im Vordergrund, eine hervorragende Leistung haben aber alle erbracht.

Am Freitagmorgen, 3. Juli 2009 reiste das Team mit dem Stadtpräsidenten Daniel Bühler und den vier Mitarbeitenden Saskia Sonderegger, Petra Sieber, Ralf Hutter und Alexander Kiechle nach St. Gallen. Der Gigathlon 2009 begann mit dem «Check Out». Die Gigathleten checkten aus dem Alltag aus und tauchten ein in die Welt des Gigathlon. Nachdem die Startnummern gefasst und die Zelte in der Zeltstadt bei der Kreuzbleiche aufgestellt waren, lockerten am Freitagnachmittag alle noch einmal ihre Muskeln: Sämtliche Teams absolvierten einen Prolog ohne Zeitmessung.

Am Samstag galt es ernst: In der Kategorie «Team of Five» gingen über 900 Mannschaften an den Start. Saskia Sonderegger absolvierte als Jüngste des Teams die Startetappe im Bodensee, von Rorschach nach Altenrhein. Obwohl Saskia eine erfahrene Schwimmerin und Mitglied des Schwimmklub Widnau ist, einen solchen Massenstart hatte sie noch nie erlebt. „Als Vorbereitung hatte ich ein paar Mal im Baggersee trainiert. Der eher chaotische Start mit so vielen Leuten um mich herum war dann doch sehr speziell. Als ich mich nach einer gewissen Strecke frei gekämpft hatte, war es herrlich und ich konnte das Schwimmen richtig geniessen.“, meinte Saskia. Bereits als 60. stieg sie aus dem Wasser und übergab den Zeitmess-Chip an Daniel Bühler.

Daniel Bühler hatte die mit 57 km Distanz die längste je an einem Gigathlon gefahrene Inline-Strecke auf dem Rheindamm vor sich. Nach der Wende bei der Holzbrücke in Sevelen rollte er zurück zur Wechselzone nach Buchs/Schaan, wo Ralf Hutter mit dem Rennrad bereitstand. Ralf hatte einen anspruchsvollen Abstecher über die Landesgrenzen nach Liechtenstein und Vorarlberg zu meistern, über das Faschina- und Furkajoch (1’759 m ü.M.). „Ich habe die Velostrecke über das Faschinajoch gekannt und wusste, was mich erwartet. Der Ehrgeiz hat mich gepackt, sobald ich unterwegs war.“, erklärte Ralf Hutter. Belohnt wurden die Strapazen der Aufstiege mit einer langen, zügigen Abfahrt zurück ins Rheintal, zur Wechselzone in Oberriet.

Als weiterer Höhepunkt des «Hilly Saturday» folgte die Laufstrecke mit 1400 Höhenmetern über den Montlinger Schwamm und Kamor bis hinauf auf den Hohen Kasten. Auf diesem Streckenabschnitt war die zweite Frau im Einsatz, Petra Sieber. „Der Berglauf war ein schönes Erlebnis – vor allem auch weil er in der mir vertrauten Region stattfand. Die vielen Zuschauer an der Strecke haben mich richtig den Berg hinaufgetrieben.“, freute sich Petra Sieber. Nach Brülisau ging es mit der Luftseilbahn, wo Petra an Alexander Kiechle übergab. Mit dem Bike fuhr Alex Kiechle in einem stetigen Auf und Ab von einem Appenzeller Ausflugsziel zum nächsten: Hoher Hirschberg, Gäbris, Hohe Buche und Waldegg. Auch Alex Kiechle war froh, als er den letzten Aufstieg bewältigt und bald darauf das Tagesziel in St. Gallen erreicht hatte.

Um das Gemeinschaftserlebnis auszukosten, übernachteten einige im Zelt – andere zogen das eigene Bett vor. Am Sonntag führte die Abenteuerreise von St. Gallen über Kreuzlingen, Frauenfeld und Uzwil zurück nach St. Gallen. Die Strecken am Sonntag wiesen zwar weniger Höhenmeter aus, waren aber nicht minder anspruchsvoll. Für altstättenpower stand das Teamerlebnis im Vordergrund. Dass alle ihre eigenen Grenzen ausgelotet und eine hervorragende Leistung erbracht haben, zeigte sich spätestens auf der Schlussrangliste: Mit einer Gesamtzeit von 20 Stunden, 10 Minuten und 46 Sekunden hat sich das Team der Stadt Altstätten auf dem 189. Rang von über 900 Gestarteten klassiert. Unterstützt wurde die Mannschaft von den in Altstätten ansässigen Firmen AXA Winterthur, Raiffeisenbank Oberes Rheintal, Landi Oberrheintal und Sport-Schmetta. Die Meinung des Stadtpräsidenten Daniel Bühler zum Gigathlon: „Wir haben sehr gut harmoniert und viel gelacht. Wir konnten uns besser klassieren, als ich es erwartet hätte. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir die anderen Teams überschätzt und uns unterschätzt haben. Der Anlass hat mir super gefallen!“

St.GallenSt.Gallen / 10.07.2009 - 11:39:53