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Älteres Ehepaar in Wohnung überfallen

Basel. Am gestrigen Freitag, 9.4.2010, nachmittags, wurde beim Wettsteinplatz ein 95-jähriger Rentner von einem ca. 35 Jahre alten Mann angesprochen und in ein Gespräch verwickelt.

Dabei gelang es dem 35-jährigen den Rentner glauben zu machen, dass sie sich von früher her kennen würden. Schliesslich bat dieser den Rentner ihn mit nach Hause zu nehmen, da er ein dringendes Telefonat führen
müsse. Zu Hause an der Römergasse angekommen, gesellte sich die 88 Jahre alte Gattin des Rentners dazu, worauf der Täter nach etwas Kleingeld bat wohl in der Annahme dann zu wissen, wo das Rentnerpaar ihr Geld aufbewahrt. Als die 88- jährige mit dem Portemonnaie erschien, wurde ihr dieses vom Täter entrissen,
worauf das Opfer stürzte und sich den Kopf an einem Möbelstück aufschlug. Nach dieser Tat, bei welcher der Räuber etwas mehr als CHF 3’000.- erbeutete, flüchtete dieser aus der Wohnung und konnte trotz einer sofort eingeleiteten Fahndungsaktion, an welcher sich mehrere Polizeieinsatzkräfte beteiligten, bis zur Stunde nicht gefasst werden.
 
Die Überfallene musste mit Kopfverletzungen durch die Sanität in die Notfallstation des Universitätsspitals eingeliefert werden. Glücklicherweise stellten sich die Verletzungen als nicht gravierend heraus und die 88-jährige konnte heute Morgen das Spital verlassen.
 
Gesucht wird in diesem Zusammenhang:
Unbekannter, ca. 35 Jahre alt, ca. 180 cm gross, kurze, schwarze und mit Gel frisierte Haare; sehr gut gekleidet mit Anzug und glänzenden Schuhen. Der Täter sprach Hochdeutsch mit ausländischem Akzent.
 
Personen, die Angaben zu dieser Tat machen können, wollen sich bitte mit dem Kriminalkommissariat Basel-Stadt, Tel. 061 267 71 11 in Verbindung setzen oder sich auf einem Polizeiposten melden.
 
Im Zusammenhang mit dieser Deliktsmasche möchte die Staatsanwaltschaft Basel- Stadt in Erinnerung rufen, dass man Personen gegenüber, welche sich als frühere Bekannte, Arbeitskollegen, Nachbarn etc. ausgeben und man sich selbst an diese nicht mehr erinnern kann, mit einem gesunden Mass an Misstrauen begegnen sollte.

Basel-StadtBasel-Stadt / 10.04.2010 - 09:48:46