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Alles im Blick

Herisau. Anwohner der «Windegg» meldeten, dass sich illegalerweise an einem Privathaus drei Überwachungskameras befinden.

Aufruhr und Verwirrung in Herisau: Appenzell24.ch berichtete im Zusammenhang mit dem zunehmenden Vandalismus und der illegalen Abfallentsorgung in Herisau über die Installation von Überwachungskameras auf öffentlichem Raum.

Laut der Polizei dürften jedoch Überwachungskameras auf öffentlichem Raum in Herisau noch kein Thema sein, da die rechtlichen Vorgaben nicht vorhanden sind.

Bewohner fühlen sich beobachtet
Einige Bewohner Herisaus sind nun verwirrt. An einem Privathaus im Quartier «Windegg», hinter der Apotheke «Zur Eiche» sind schon seit einiger Zeit drei Überwachungskameras installiert. Die Anwohner zeigen sich sehr unzufrieden und beklagten sich beim Besitzer dieses Hauses. «Neben dem privaten Grundstück vom «Haus zur Rose» haben die Kameras auch den Überblick auf andere Liegenschaften», sagt Werner Knöpfel, Anwohner der Windegg. «Zudem sind keine obligatorischen Informationstafeln vorhanden und die Anwohner wissen nicht, was mit dem Filmmaterial passiert», so Knöpfel.

Laut den Anwohnern entsprechen die an diesem Ort installierten Kameras nicht den gesetzlichen Bestimmungen und halten sich nicht an das Datenschutzgesetz. Die Bewohner glauben auch, dass die drei Kameras einen Teil des öffentlichen Fussweges hinter der Apotheke «Zur Eiche» überwachen. «Wir wollten vom Besitzer genau wissen, welche Teile die Kamera im Blickfeld hat, was mit den aufgenommenen Bildern passiert und welches der Sinn und Zweck dieser Überwachung ist. Dieser ignorierte die Forderungen jedoch und bestritt seinen Verstoss», so Knöpfel.

Die Gemeinde ist im Bild
Auch die Gemeinde Herisau ist über diese Kameras informiert. «Bis jetzt ist die Gemeinde davon noch nicht betroffen», erklärt Sigrid Albrecht vom Rechtsdienst Herisau. «Die Gemeinde wird die Situation genau untersuchen und mit dem Besitzer klären. Sobald die Kameras öffentlichen Raum kontrollieren, greift die Gemeinde ein. Dies ist jedoch noch nicht klar», so Albrecht.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 10.10.2007 - 13:10:00