Alkoholzehntel zur Suchtbekämpfung
AR. Der Regierungsrat hat über die Gelder aus dem Alkoholzehntel entschieden: 198'000 Franken fliessen in die Prävention.
Die Eidgenössische Alkoholverwaltung erhebt Steuern auf alkoholische Getränke. Die eingenommenen Steuergelder werden eingesetzt, um den Konsum von Alkohol zu verringern.
Gleichzeitig werden die Einnahmen verwendet, um einen Teil der durch den Alkoholkonsum verursachten sozialen Kosten zu decken. Der Reinertrag der Alkoholsteuern geht zu 90 % an den Bund und zu 10 % an die Kantone.
Der Ausserrhoder Anteil am Alkoholzehntel des vergangenen Jahres beträgt rund 183’000 Franken. Zusammen mit Geldern aus dem Ausgleichfonds hat der Regierungsrat insgesamt 198’000 Franken zu Gunsten der Bekämpfung des Alkoholismus, des Suchtmittel-, des Betäubungsmittel- und des Medikamenten-missbrauchs gutgeheissen.
Die Gelder gehen an Institutionen und Organisationen im Suchtbereich, die auf den Gebieten Verhütung und Prävention, Früherfassung, Behandlung und Nachsorge sowie Forschung, Aus- und Weiterbildung tätig sind. Wesentliche Beträge erhalten die Sozialberatungen der Gemeinden (60’000 Franken), die Beratungsstelle für Suchtfragen (60’000 Franken), verschiedene Organisationen des Blauen Kreuzes (20’000 Franken), die Appenzellische Gemeinnützige Gesellschaft (AGG), das Wohnheim Kreuzstrasse, Herisau und der Appenzellische Hilfsverein für psychisch Kranke, Herisau. Unterstützt wird aber auch die Pausenapfelaktion an den Schulen.



























