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Aldi: St.Gallen statt Thurgau

Aldi baut seinen Hauptsitz mit Verteilzentrum im Kanton St.Gallen. Nach den geplatzten Plänen in Wigoltingen hat der Thurgau nun das Nachsehen.

Eigentlich wollte Aldi in Wigoltingen seine Zentrale und das schweizweite Verteilzentrum bauen. Doch der Widerstand in Form von Einsprachen lähmte das Projekt, die Verantwortlichen hatten schliesslich genug von den Verzögerungen. Erst vor wenigen Tagen gab Aldi bekannt, dass der Standort Wigoltingen vom Tisch ist.

Und nun wird bereits die Alternative präsentiert: Die Aldi Suisse AG kauft ein Industrieareal im Raum Schwarzenbach/Niederstetten und wird dort auf einem Kiesaufbereitungs-Gelände auf 14 Hektaren den Hauptsitz errichten. Das Gebiet gehört zu den Gemeinden Jonschwil und Uzwil und diente bisher der Holcim Kies und Beton AG. Diese zieht im Herbst ins benachbarte Kirchberg um. Aldi betrachtet das Gelände als ideal, da es in der richtigen Zone liegt, den baulichen Anforderungen entspricht und ein naher Autobahnanschluss vorhanden ist.

Die baurechtlichen Verfahren sollen nun eingeleitet werden. Schon heute ist die Freude bei den Verantwortlichen des Kantons und der betreffenden Gemeinden gross. Nachdem an gleicher Stelle bislang Kies abgebaut wurde und entsprechend Emissionen verschiedenster Art schon heute vorliegen, ist nicht damit zu rechnen, dass ein ähnlicher Widerstand wie im Fall Wigoltingen aufkommen wird.

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ThurgauThurgau / 25.04.2008 - 13:30:00