Aktionspläne gegen das Littering
Frauenfeld. Seit Anfang des Jahres werden im Thurgau Litteringbussen erteilt. Damit ist das Problem aber nicht bekämpft. Nun erarbeiten verschiedene Instanzen gemeinsam ein Konzept gegen das Littering.
Seit dem 1. Januar 2008 kann man im Thurgau gebüsst werden, wenn man Abfall einfach auf den Boden wirft. Seither sind nach Angaben des kantonalen Amtes für Umwelt (AfU) rund 50 Bussen ausgestellt worden.
Sichtbare Auswirkungen habe das aber noch nicht, so das AfU. Deshalb erarbeite es jetzt gemeinsam mit der Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) Thurgau und den Gemeinden ein Konzept für das Vorgehen gegen das Littering.
Festgestellt habe man inzwischen, dass der Müll vor allem an Plätzen liegen bleibe oder weggeworfen werde, wo sich viele Leute eine gewisse Zeit aufhielten.
Das seien Warte-, Freizeit-, Durchgangs- oder Picknickareale.
Besonders häufig sei das Littering ein Problem in Arbon, Amriswil, Hohentannen, Bischofszell, Kesswil, Bottighofen, Wäldi, Weinfelden und Frauenfeld.
Die Gemeinden analysierten nun während des Sommers die Situation an den besonders betroffenen Plätzen.
Mit Hilfe der Analyse-Ergebnisse sollten dann Verfahren erarbeitet werden, wie gegen das Littering am besten vorgegangen werden könne.
Dabei sollen die Anweisungen so gestaltet werden, dass sie von allen anderen Gemeinden auch genutzt werden können, teilt das AfU mit.



























