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Aktion gegen zu geringen Abstand geht weiter

Bern/BE. In der kommenden Woche setzt die Kantonspolizei Bern ihre Aktion gegen ungenügenden Abstand im Strassenverkehr fort. Dazu werden intensive Überwachungen auf allen Autobahnen des Kantons durchgeführt.

Der ungenügende Abstand beim hintereinander Fahren ist nach wie vor die häufigste Unfallursache auf den Autobahnen und Autostrassen des Kantons Bern: Von den 518 Unfällen, die im ersten Halbjahr 2010 auf diesen Strassenkategorien polizeilich aufgenommen wurden, gingen 21,1 Prozent auf zu geringen Abstand zurück, gefolgt vom Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse (18,1 Prozent). Als Folge dieser zwei Haupt-Unfallursachen wurden 174 Personen verletzt.
 
Aus diesem Grund wird die Kantonspolizei Bern in der nächsten Woche auf allen Autobahnen des Kantons Bern intensive Überwachungen vornehmen. Mit Priorität werden Verkehrssünder mit ungenügendem Abstand beim hintereinander Fahren und/oder mit erheblichen Geschwindigkeitsübertretungen verfolgt. Dabei kommt auch das technische Hilfsmittel der Video-Distanz-Auswertung (ViDistA) zum Einsatz. 
 
Mit der gezielten Aktion will die Kantonspolizei Bern einerseits grobe Verkehrsdelikte ahnden, andererseits aber auch eine präventive und verkehrserzieherische Wirkung erzielen. Bei den bisherigen derartigen Aktionen waren mehrere grobe Verletzungen der Verkehrsregeln festgestellt worden. Im Mai 2010 betrugen die kleinsten ausgewerteten Werte der registrierten Abstandsdelikte zwischen 0,33 und 0,39 Sekunden. Zum Vergleich: Als Faustregel gilt der „Zwei-Sekunden-Abstand“.
 

BernBern / 06.08.2010 - 11:40:05