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Achtung vor Internetbetrug mit Computervirus

Solothurn/SO. Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen über Internetbetrug mit Hilfe eines Computervirus ein. Dabei wird unter anderem die «Polizei» als Absender aufgeführt.

Bei den gemeldeten Fällen ist auf dem Monitor eine bildschirmfüllende Meldung erschienen, die den Computer blockierte. In der Meldung wird behauptet, dass der Nutzer mit seinem Computer an strafbaren Handlungen beteiligt sei und deswegen der Computer nun gesperrt sei. Als Absender der Meldung erscheint das «Cyber Crime Investigation Departement» der Polizei. Um den Computer wieder nutzen zu können, werden die Opfer aufgefordert, per «paysafecard» online 100 Franken zu überweisen. Nach Eingabe des Codes wird der Computer wieder entsperrt.

Hierbei handelt es sich einen Betrugsversuch mit einem Computervirus, auf den die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) bereits am 29. Juni 2012 aufmerksam machte. Betroffene sollten auf keinen Fall dieser oder ähnlichen Aufforderungen zur Zahlung Folge leisten. Empfohlen wird, den befallenen Computer mit einem Anti-Virus-Programm zu analysieren, den Virus zu entfernen oder sich an ein Computer-Fachgeschäft zu wenden. Personen, denen durch die Zahlung des geforderten Betrags ein Schaden entstanden ist, sollten bei der Polizei Strafanzeige gegen unbekannt einreichen.

Weitere Informationen finden sich unter
www.kobik.ch -> Dokumentation -> Informationen (29.06.2012)
oder unter folgendem Link
http://www.cybercrime.admin.ch/content/kobik/de/home/dokumentation/informationen/2012-06-29.html

Die Kobik nimmt jederzeit Meldungen über verdächtige Internet-Inhalte entgegen.

SolothurnSolothurn / 12.12.2012 - 13:59:01