Abschied nach 33 Jahren Staatsdienst
Am kommenden Freitag, 25. April 2008, hat Heinrich Lang seinen letzten Arbeitstag als Generalsekretär des Departements für Erziehung und Kultur. Das nach über 30 Jahren Staatsdienst.
Der aus Mammern stammende Lang hatte nach dem Erwerb des Primarlehrerpatents an der Universität Konstanz studiert und sein Studium im Jahre 1975 mit dem Magister Artium in Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie abgeschlossen. Danach trat er in den Dienst des Kantons Thurgau ein, dem er fast 33 Jahre lang die Treue hielt.
Während dieser Zeit gehörte Heinrich Lang immer dem Sanitäts- und Erziehungsdepartement bzw. dem Departement für Erziehung und Kultur an. Zunächst arbeitete er als wissenschaftlicher bzw. pädagogischer Mitarbeiter. Per 1. Januar 1982 wurde er vom Regierungsrat zum Chef des Schulamtes II gewählt, das für die Oberstufe der Volksschule, die Mittelschulen, die Lehrerbildung und die Hochschulen zuständig war. Per 1. Februar 1991 wurde Heinrich Lang zum Departementssekretär berufen. In dieser Funktion leitete er bis zum heutigen Tag das Departements- bzw. Generalsekretariat.
Heinrich Lang erlebte nicht weniger als sieben Departementschefs und eine Departementschefin: Alfred Abegg, Arthur Haffter, Hermann Bürgi, Vreni Schawalder, Roland Eberle interimistisch, Bernhard Koch und Jakob Stark. Dies verlangte von ihm stets ein hohes Mass an Flexibilität und Anpassungsvermögen.
Heinrich Lang hat in all den Jahren seine Aufgaben kompetent und engagiert wahrgenommen. Er leitete zahlreiche Projekt-, Koordinations- und Gesetzgebungsaufgaben und war unter anderem massgeblich an der umfassenden Departements-Reorganisation oder an der erfolgreichen Kooperation mit der Universität Konstanz beteiligt.
Überdies arbeitete Heinrich Lang in verschiedenen interkantonalen Gremien. So war er unter anderem Mitglied des Hochschulrats der Fachhochschule St.Gallen, wo er in verschiedenen Ausschüssen mitwirkte, sowie Mitglied der Kommission Bildung, Wissenschaft und Forschung der Internationalen Bodenseekonferenz. Weiter war Heinrich Lang Präsident des Kuratoriums für das Thurgauer Namenbuch sowie Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Napoleon III.
Der Regierungsrat dankt Heinrich Lang für seine langjährige und erfolgreiche Tätigkeit für den Kanton Thurgau und wünscht ihm und seiner Frau für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.
Nachfolger von Heinrich Lang ist der in Frauenfeld wohnhafte Paul Roth, der seine Stelle anfangs Mai antreten wird. Roth ist zurzeit stellvertretender Geschäftsführer der ch-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit und Leiter der Zentralen Dienste der Konferenz der Kantonsregierungen in Bern. Von 1997 bis 2004 war Roth bereits beim Kanton Thurgau als Leiter der Kanzleidienste und Stellvertreter des Staatsschreibers tätig.



























