Absage an die Oppositionspolitik
AR. Die Ausserrhoder SVP begleitet ihre Mutterpartei nach der Abwahl von Bundesrat Christoph Blocher nicht auf dem Gang in die Opposition.
«Für mich persönlich und für die Kantonalpartei stellt sich diese Frage nicht. Das hat keinen direkten Einfluss», sagte der Ausserrhoder SVP-Finanzdirektor Köbi Frei Weder.
Selbstverständlich sei er nicht erfreut über die Nichtwahl von Christoph Blocher, sagte der Ausserrhoder SVP-Kantonalpräsident Edgar Bischof, der auch dem Zentralvorstand der SVP Schweiz angehört. «Auf die kantonale Politik hat das aber keinen Einfluss.» Die Ausserrhoder SVP gehöre weder zum Zürcher noch zum Berner Flügel der SVP: «Wir sind auf der Appenzeller Linie», präzisierte Bischof. Seine Devise sei: «Verlieren und umfallen macht nichts, Hauptsache, man steht wieder auf.» Das erlebe er oft genug im Kantonsparlament.
Die Ausserrhoder SVP ist eine relativ junge Kantonalpartei. Sie wurde in den Neunzigerjahren gegründet, als die FDP wegen des Untergangs der Kantonalbank immer mehr in die Kritik geriet. Im 65-köpfigen Kantonsparlament sitzen acht ihrer Mitglieder. Sie bilden nicht selten Allianzen mit der SP und mit Parteilosen gegen die FDP.



























