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«Abgestürzter» Pinkler und betrunkene Lenker

SG/AI/AR. Einige Alkoholexzesse, mehrere Streitereien und eine schwere Körperverletzung: Das ist die Bilanz der diesjährigen Fasnacht aus Polizeisicht.

«Die häufigsten Einsätze während der Fasnachtszeit hatten wir wegen betrunkenen Fahrzeuglenker», zieht Hans Peter Eugster, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen, Bilanz. Auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden war die Polizei mit mehreren alkoholisierten Lenkern konfrontiert. Bei einer Verkehrskontrolle wurden zwei Fahrzeuglenker nach einem positiven Alkoholtest zur Anzeige gebracht. Weiter wurde im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall bei einem Fahrer wegen Verdacht auf Alkoholkonsum eine Blutprobe angeordnet.

«Während den Fasnachtstagen, an denen keine Freinacht galt, mussten diverse Fasnächtler zur Ruhe ermahnt werden», sagt Roland Koster, Mediensprecher der Kantonspolizei Innerhoden. Zudem sei ein betrunkener Mann beim Urinieren cirka 2,5 Meter tief in den Sittergraben gestürzt. «Ein weiterer Fasnächtler ist auf dem Nachhauseweg am Strassenrand im Schnee eingeschlafen», so Koster.

In Mels kam es an der Fasnacht zu einem folgeschweren Vorfall. Ein Unbekannter schlug einem 20-jährigen Mann mit einem Gewehr-Imitat auf den Kopf, worauf das Opfer bewusstlos liegen blieb und mit schweren Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert werden musste.

«Weiter kam es, im ganzen Kanton St.Gallen, zu verschiedenen Sachbeschädigungen. Ob diese immer mit der Fasnacht in einem direkten Zusammenhang stehen, lässt sich aber nicht sagen» so Eugster, Sprecher der Kantonspolizei St. Gallen. 

Die Polizei bereitet sich gezielt auf die Fasnachtszeit vor, dazu Roland Koster, Kapo Innerhoden: «Vorgängig werden die Lokale und das Fasnachtskomitee durch den Bezirk instruiert, insbesondere was die Alkoholabgabe an Jugendliche betrifft. Ausserdem zeigt die Polizei vermehrt Präsenz an den Haupttagen.»

Aus Sicht der Ostschweizer Polizeikorps verlief die diesjährige Fasnacht, im Grossen und Ganzen, in einem gesitteten, normalen Rahmen.

St.GallenSt.Gallen / 05.03.2009 - 21:28:15