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A1: Fünf Unfälle führten zu grossen Verkehrsbehinderungen

Die Autofahrer auf der A1 brauchten heute Vormittag viel Geduld: Im dichten Verkehr kam es zwischen Wangen an der Aare und dem Dreieck Härkingen in beiden Fahrtrichtungen zu insgesamt fünf Auffahrunfällen. Personen wurden nur leicht verletzt. In einem Fall sucht die Polizei Zeugen.

Der erste Unfall ereignete sich kurz vor 8.30 Uhr zwischen Niederbipp und Wangen an der Aare. Im dichten Verkehr fuhren drei Personenwagen hintereinander auf dem Überholstreifen in Richtung Bern. Als der Verkehr ins Stocken geriet, bremste die Lenkerin eines grauen Citroens C5 stark ab. Die Fahrerin des dahinter fahrenden Peugeots 307 bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr auf den Citroen auf. Das dritte Fahrzeug, ein grauer Peugeot 407, bremste ebenfalls stark und stiess bei einem Ausweichmanöver mit Heck des Peugeots sowie mit einem Fahrzeug zusammen, das auf der rechten Fahrbahn fuhr. Beim Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 50’000 Franken. Weil die Beteiligten teils widersprüchliche Angaben zum Unfallhergang machen, sucht die Polizei Zeugen. Hinweise nimmt Kantonspolizei Solothurn in Oensingen entgegen (Telefon 062 311 76 76).

Wegen des Unfalls kam der Verkehr über mehrere Kilometer ins Stocken. Kurz vor 10 Uhr kam es im Kolonnenverkehr zwischen dem Dreieck Härkingen und der Ausfahrt Oensingen zu einem weiteren Auffahrunfall. Ein BMW fuhr auf dem Überholstreifen in das Heck eines Seats. Verletzt wurde niemand.

Rund eine Stunde später, um 10.50 Uhr, passierte zwischen Rothrist und der Verzweigung Härkingen ein weiterer Auffahrunfall. Daran waren drei Fahrzeuge beteiligt. Eine Person wurde mit Nackenschmerzen ins Spital gebracht, eine andere Person zog sich leichte Verletzungen an der Hand zu.

Gegen 11.20 Uhr kam es auch in der Gegenrichtung zu einem Auffahrunfall. Zwischen Wangen an der Aare und Niederbipp in Fahrtrichtung Zürich stiessen zwei Fahrzeuge auf dem ersten Überholstreifen zusammen. Während beide Fahrzeuge Totalschaden erlitten, blieben die Insassen glücklicherweise unverletzt. Eine Frau wurde wegen eines Schocks ins Spital gebracht und dort ambulant behandelt.

Kurz hinter dieser Unfallstelle ereignete sich etwa 30 Minuten später die fünfte Auffahrkollision an diesem Morgen. Daran beteiligt waren zwei Personenwagen. Verletzt wurde niemand.

Auch am Nachmittag herrschte reges Verkehrsaufkommen, weitere Unfälle auf der A1 blieben aus.

SolothurnSolothurn / 19.09.2010 - 11:21:37