9,5 Mio. Franken für «Energie 2009»
Frauenfeld. Das erfolgreiche Förderprogramm Energie des Kantons Thurgau wird weiter ausgebaut: Für 2009 stehen insgesamt 9,5 Millionen Franken zur Verfügung - 2,3 Mio. Franken mehr als im Vorjahr.
Sieben Millionen Franken stellt der Kanton bereit, 2,5 Mio. Franken der Bund. Neu wird die Förderung von Solarstromanlagen wieder aufgenommen.
Mit dem Förderprogramm Energie 2008 setzte der Kanton Thurgau neue Massstäbe. Aufgrund des Konzepts des Regierungsrates zur verstärkten Förderung erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz im Gebäudebereich vom März 2007 sowie der positiven Reaktion des Grossen Rates wurde das Förderprogramm für 2008 von 600’000 auf 5,15 Mio. Franken (Kantonsbeitrag) aufgestockt. Die Resonanz blieb nicht aus: Die Zahl der eingereichten Gesuche ist mit 1800 fünfmal höher als im Vorjahr.
Das Förderprogramm 2009 baut auf dem bestehenden, erfolgreichen Konzept auf. Schwerpunkte sind nach wie vor die Bereiche Gebäudehüllensanierung, Förderung der Energie einsparenden Baustandards Minergie und Minergie-P (Neubauten und Sanierungen), Holzfeuerungen, Solaranlagen, Energieeffizienz im Strombereich sowie Energiediagnosen und Machbarkeitsstudien.
Neu wird im Jahr 2009 die Förderung von Solarstromanlagen (Photovoltaik) wieder aufgenommen. Dies, nachdem die vom Bund gesprochenen Fördergelder (Einspeisevergütung) aufgrund der grossen Anzahl Gesuche bereits auf Jahre hinaus ausgeschöpft wurden. Beiträge aus dem Förderprogramm des Kantons Thurgau erhalten Solarstromanlagen ab einer Leistung von einem Kilowatt. Dabei beträgt der Beitragssatz 3000 Franken pro Kilowatt. Maximal werden pro Neubau oder bestehendem Gebäude 30’000 Franken ausgerichtet. Zudem besteht bei diesem Programm ein Kostendach von drei Millionen Franken. Unter gewissen Bedingungen darf der Anlageneigentümer den Solarstrom über bei der Abteilung Energie akkreditierte, nicht gewinnorientierte Organisationen vermarkten, die ihre Erträge aus der Vermarktung ihrerseits in neue Anlagen im Thurgau investieren.
Ebenfalls neu werden Erdwärmesonden und Grundwasserfassungen für den Betrieb von Wärmepumpen in bestehenden Gebäuden mit 3000 Franken für Einfamilienhäuser beziehungsweise mit 5000 Franken für Mehrfamilienhäuser und Nicht-Wohnbauten unterstützt. Beim Minergie-Förderprogramm wird vom Elektrizitätswerk des Kantons Thurgau (EKT) weiterhin ein Wärmepumpenbonus ausgerichtet, falls sich der Standort innerhalb des Versorgungsgebiets des Elektrizitätswerks des EKT befindet.
Die sonstigen Änderungen am Förderprogramm sind moderat und beschränken sich auf geringe Anpassungen bei den Beitragssätzen an die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Förderprogramm Energie 2009 mit den detaillierten Fördersätzen und Bedingungen kann im Internet unter www.energie.tg.ch, Rubrik Förderprogramm, heruntergeladen werden. Die 34 Seiten umfassende Broschüre ist auch direkt bei der Abteilung Energie (Telefon 052 724 28 00, E-Mail energie@tg.ch) erhältlich.



























