90 Minuten vor Anpfiff beim Letzigrund
Zürich. Besucherinnen und Besucher des Fussballspiels Frankreich gegen Italien werden aufgefordert, sich am Dienstag, 17. Juni, frühzeitig ins Stadion Letzigrund zu begeben.
Letzigrund und Umgebung
Damit alle Zuschauer rechtzeitig zu Beginn des Fussballspiels ihren Platz im Stadion erreichen, ist es wichtig, genügend Zeit für den Weg zum Stadion Letzigrund sowie für die Eingangskontrolle einzurechnen. Das Stadion Letzigrund öffnet seine Pforten drei Stunden vor Spielbeginn für die Zuschauer. Die Inhaber von Tickets werden aufgefordert, sich mindestens 90 Minuten vor Spielbeginn beim Letzigrund einzufinden. Sie sollten genügend Zeit für den Weg von der Innenstadt bis ins Stadion einrechnen, damit sie frühzeitig die Ticket- und Sicherheitskontrolle passieren können. Den Zuschauern wird im Stadion bereits rund zwei Stunden vor Spielbeginn Einiges geboten und die nummerierten Sitzplätze stehen zu Verfügung.
Hauptbahnhof und Umgebung / Langstrasse, Kreis 4 und 5
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntagabend, 15. Juni, vier Männer verhaftet, die zuvor im Hauptbahnhof in einen Streit mit drei Franzosen verwickelt waren, dabei eine Schusswaffe gezogen und die Opfer damit bedroht hatten.
Kurz nach 20 Uhr nahmen im Zusammenhang mit einem Euroticket-Kauf im Hauptbahnhof vier Männer der nachmaligen Tätern Kontakt zu drei Franzosen auf. Zwischen
den Franzosen und einem 18-Jährigen entbrannte schliesslich ein Streit. Ein 23-jähriger Albaner zog eine Faustfeuerwaffe und zielte auf die drei Franzosen. Einem von ihnen gelang es zu flüchten und eine Polizeipatrouille zu avisieren. In der Folge konnten zwei Männer nach kurzer Flucht verhaftet werden. Aufgrund eines Hinweises eines Passanten und mit Hilfe des Diensthundes Ciango von der Wolfsgrube konnte ein dritter Täter wenig später aufgespürt und verhaftet werden. Der 23-jährige Albaner wurde rund eine Stunde später beim Stauffacherplatz verhaftet. Er sowie ein 17-jähriger Libanese und zwei 18- und 19- jährige Angehörige aus der ehemaligen Staatenunion Serbien und Montenegro wurden der zuständigen Jugendanwaltschaft bzw. Staatsanwaltschaften zugeführt. Die Verhafteten sind nicht geständig. Sie stammen aus den Kantonen Aargau, Luzern, Solothurn und Thurgau.



























