80-Jährigem Velofahrer missglückt Flucht vor Polizei
Basel/BS. Teuer zu stehen kommen dürfte einem 80-jährigen Velofahrer der Versuch, sich einer Kontrolle der Kantonspolizei Basel-Stadt zu entziehen. Nachdem er ein Signal «Einfahrt verboten» missachtet hatte, ignorierte er die Haltezeichen von Polizisten.
Die Polizisten eilten dem Radfahrer per pedes nach und konnten ihn stoppen. Der alkoholisierte Mann verhielt sich widerspenstig. Die Polizei musste ihn zur Kontrolle auf den Posten mitnehmen. Er wird nun verzeigt. Der Zwischenfall passierte während einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend im Bereich St. Alban-Graben / Freie Strasse.
Verzeigt wird der Radfahrer, weil er ein Signal «Einfahrt verboten» missachtete und wiederholt polizeilichen Weisungen kein Gehör schenken wollte. Im weitern geht es um Diensterschwerung im Allgemeinen sowie um das Führen eines Fahrrades in fahrunfähigem Zustand. Der Atemlufttest ergab einen Wert von 0,69 Promille. Der Mann erhielt ein temporäres Velofahrverbot.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrspolizei führten die Kontrolle zwischen 19.45 Uhr und 20.45 Uhr durch. Ihr Augenmerk richteten sie dabei speziell auf Fussgänger und Velofahrer, die das Rotlicht missachten. Je 20 Franken kostete diese Übertretung vier Fussgängerinnen und Fussgänger, je 60 Franken vier Velofahrerinnen und Fahrer. Zwei Radfahrer erwischten die Polizisten ohne Licht, was eine Busse von je 40 Franken zur Folge hatte. Zwei Motorradfahrer wurden mit je 60 Franken gebüsst, weil sie innerhalb einer angehaltenen Kolonne ihren Platz nicht beibehalten hatten. Eine Ordnungsbusse über 100 Franken stellten die Polizisten einem Autolenker aus, der während der Fahrt telefoniert hatte.



























