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76’044 Franken für Kulturprojekte

AR. Der Regierungsrat hat für drei Kulturprojekte Unterstützung gesprochen. Geld bekommt das Roothuus Gonten, das Festarchiv-Projekt von AI und AR und ein Kloster in Sarnen.

Nach mehrjähriger Planungs- und Umbauphase des Roothuus Gonten wird das Zentrum für Appenzellische Volksmusik (ZAV) vom 9. bis 12. Mai seine offizielle Eröffnung feiern. Um die Sicherung und den Weiterbestand der Appenzellermusik zu garantieren, wurde im Jahre 2003 die Stiftung ZAV gegründet.

Volksmusik: Von unschätzbarer Bedeutung
Die Appenzellermusik ist für die beiden Kantone von unschätzbarer Bedeutung und gilt als eigenständigste Volksmusik der Schweiz; zudem ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Der Regierungsrat hat entschieden, nach früheren Beiträgen an das Startkapitel und Forschungsprojekte nun auch einen Beitrag über 30’000 Franken an den Betrieb des ZAV beizusteuern. Betriebsbeiträge für künftige Jahre werden vom Regierungsrat bei Vorlage des detaillierten Budgets und nach Abschluss einer Leistungsvereinbarung geprüft.

40’000 Franken für Festarchiv
Der Regierungsrat bewilligt an das Gemeinschaftsprojekt «FESTARCHIV» der Kantone Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen sowie der Stadt St. Gallen einen Beitrag von 40’000 Franken.

Die Kulturämter der vier beteiligten Partner sind der Einladung der Kulturstiftung Pro Helvetia gefolgt, einen thematischen Schwerpunkt in der Ostschweiz zu gestalten und gleichzeitig im September 2008 den Schlusspunkt des zweijährigen Programms «echos – Volkskultur für morgen» zu setzen. Das Projekt dieser vier Partner versucht darin, für den öffentlichen Dialog zum heutigen Umgang mit Volksfesten und Trachten zu motivieren. Verschiedene Akteure des kulturellen Lebens von Appenzell Ausserrhoden sind in das Projekt eingebunden. Durch die Kooperation mit Pro Helvetia ist eine schweizweite Ausstrahlung gewährleistet.

Zeichen der Solidarität
Der Regierungsrat spricht ausserdem 6’044 Franken an die Restaurierungsarbeiten im Benediktinerinnen-Kloster St. Andreas in Sarnen. Damit soll ein Beitrag zur Restaurierung wichtiger Werke der Musikaliensammlung geleistet werden.

Der Beitrag ist auch ein Zeichen der Solidarität mit einem ebenfalls kleinen Kanton, Obwalden. Das Jahrhunderthochwasser vom August 2005 hat den Kanton Obwalden und insbesondere das Kloster St. Andreas in nie da gewesenem Ausmass überschwemmt und zu immensen Schäden geführt. Der Bestand an wertvollen Kulturgütern wurden von den Wassermassen erfasst und beschädigt. Besonders empfindlich getroffen wurde die Musikaliensammlung, ein Sammlung mit Werken von internationaler Bedeutung.

Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 04.05.2007 - 10:24:00