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70 Muki-Leiterinnen bilden sich weiter

Müllheim/TG. In den Turnhallen bildeten sich am Samstag 70 Muki-Leiterinnen am Frühlingskurs zum Thema «Altes neu verpackt» weiter.

Was man mit dem Reifen anders praktizieren, oder was man zur bekannten Geschichte von «Piggeldy und Frederick» anstellen kann, zeigten initiative Leiterinnen vom Thurgauer Turnverband, Ressort Muki/Vaki während des Kurstages in der Rietwies Turnhalle in Müllheim. Zahlreiche Muki-Leiterinnen nehmen zweimal im Jahr, im Frühling und im Herbst an diesen Kursen teil, freute sich Irene Weber-Schnoz, Muki-Verantwortliche.

Die Frauen kennen sich untereinander und der Austausch ist sehr motivierend. Das Mutter- und Kind-Turnen (Muki) richtet sich ja bekanntlich an Elternteile mit Kindern im Alter zwischen 3 und 5 Jahren. Es wird auf fantasie- und freudvolle Weise Bewegung vermittelt. Gemäss einer Statistik des Schweizerischen Turnverbandes besuchen rund 21’000 Mütter und Väter mit ihren Kindern Muki/Vaki-Kurse. Innerhalb der Turnvereine ist das Muki-Turnen meist gut integriert. «Wünsche äussern und das Gespräch suchen», ist die Antwort der erfahrenen Muki-Leiterinnen für eine noch bessere Integration. Jolanda Stalder vermittelte nämlich an diesem Kurstag zum Bühnenauftritt, zur Auswahl der Musik und Lieder viele wertvolle Hinweise.

Lässige Tipps

In der Wiel-Halle zeigte sie Möglichkeiten als Vorbereitung für Lektionen mit jungen Sportskanonen auf. Gabi Gubler hatte mit «Piggeldy und Frederick» eine tolle Musterlektion vorbereitet. Vor rund 30 Jahren sei die Geschichte bekannt geworden. Es lagen Bücher auf. Piggeldy verkörpert das lernbegierige kleine Schwein, das seinen grossen Bruder mit Fragen löchert. Dass man eine Lektion vom Aufwärmen bis zum Abschluss mit Turngeräten und gleichzeitigem Erzählen der Geschichte geschickt verbinden kann, kam bei den Leiterinnen ausgezeichnet an.

Bewegung auf Sicher

Um die Grob- und die Feinmotorik zu fördern, kann der Reif mit dem Ball kombiniert eingesetzt werden, hatte die Kursleiterin Corina Sogno beim Vorzeigen betont. Das dankbare Thema «Zootiere» bereitete den Teilnehmerinnen sichtlichen Spass.

Irene Weber informierte am Schluss des Kurstages über Varianten bei der Gestaltung von Muki-Pässen. Die Muki/Vaki-Stunden sollen für die Kinder sowie für Mütter und Väter weiterhin ein unvergessliches Erlebnis sein.

ThurgauThurgau / 20.04.2009 - 08:19:57