65. Olma eröffnet
Heute hat die 65. Olma ihre Tore geöffnet. Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey plädierte in ihrer Ansprache für eine weitere Marktöffnung gegenüber der EU.
Abschottung und Rückzug seien in der Landwirtschaftspolitik nicht die Lösung, sagte Calmy-Rey gemäss Redetext. Eine kontrollierte und sozialverträgliche Öffnung könne eine Chance für die Schweizer Bauern sein. Ein Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU sei deshalb prüfenswert.
Der Schwyzer Regierungsrat Kurt Zibung überbrachte in einer Ansprache die Grüsse der vier Innerschweizer Kantone Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden, die an der Olma zu Gast sind.
Zur Olma werden bis zum 21. Oktober rund 400 000 Besucher erwartet. Knapp 650 Aussteller präsentieren sich in acht Hallen und einer Arena. An der Messe mit den Schwerpunkten Landwirtschaft und Ernährung finden auch 20 Sonderschauen statt.
Die Innerschweizer Gastkantone präsentieren sich unter dem Motto «CHärngsund … entdecke die Urschweiz». Rund 1600 Personen aus Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden veteiligen sich am traditionellen Olma-Festumzug der Gastkantone vom kommenden Samstag.
Wichtiger Bestandteil der Olma sind auch die Tierausstellungen und täglichen Tiervorführungen in der Arena. Das Olma-Forum dient dem Dialog zwischen Konsumenten und Produzenten. Das Forum ist diesmal dem Spannungsfeld «Umweltschutz und Landwirtschaft» gewidmet.
Zur Olma gehört in St. Gallen zudem der grosse Herbstmarkt vor den Toren der Messehallen. Degustations-Treffpunkte sind die Hallen 4 und 5, in denen die Tradition der legendären früheren «Halle 7» weitergeführt wird.



























