50 000 Franken für 50 Jahre Verkehrshaus der Schweiz
TG. Der Regierungsrat unterstützt das Verkehrshaus der Schweiz mit einem Beitrag von 50 000 Franken.
Das Verkehrshaus der Schweiz in Luzern feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass richtet der Regierungsrat des Kantons Thurgau dem Verein Verkehrshaus der Schweiz einen Beitrag von 50
000 Franken für ein Investitionsprogramm aus. Der Betrag wird dem Lotteriefonds entnommen.
Aus Anlass des Jubiläums 50 Jahre Verkehrshaus Luzern wird ein Investitionsprogramm umgesetzt, das eine Erweiterung der Angebote und eine Attraktivitätssteigerung zum Ziel hat. Die Neubauten und neuen
Ausstellungseinrichtungen werden ab dem 27. Juni 2009 betriebsbereit sein. Das Investitionsvolumen beträgt rund 50 Millionen Franken.
Das Verkehrshaus der Schweiz ist ein beliebtes Ausflugsziel sowie ein attraktiver, ausserschulischer Bildungsort für Schülerinnen und Schüler, auch aus dem Kanton Thurgau. Der Verein Verkehrshaus der Schweiz wurde 1959 von den SBB, der Swissair und der PTT sowie von Privatbahnen, Verkehrsorganisationen und weiteren Firmen als eine Art Schaufenster für Verkehr und Kommunikation gegründet. In Anbetracht des hohen Standards der Einrichtungen und Ausstellungen von nationaler Bedeutung und der grossen Ausstrahlung in die ganze Schweiz ist für den Regierungsrat eine Unterstützung des Verkehrshauses der Schweiz mit einem Beitrag in der Höhe von 50 000 Franken angezeigt.
Weitere Meldungen aus dem Regierungsrat
Der Regierungsrat hat bezüglich der Bahnunterführung Kehlhof in Berg eine Arbeitsvergabe vorgenommen. Die Ingenieurarbeiten für den Strassenbau werden von der Firma Wälli AG, Weinfelden, zum Preis von 199
000 Franken ausgeführt. Das gewählte Projekt sieht vor, die Niveauübergänge Richtung Bürglen und Sulgen durch ein Unterführungswerk im Westen aufzuheben. Damit werden Wartezeiten an den Bahnübergängen für den Motorfahrzeug- und Langsamverkehr künftig vermieden und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer inklusive Bahn erhöht. Die Projektierung soll rasch vorangetrieben und mit Blick auf
die Konjunkturlage soll bereits im Jahr 2010/2011 mit dem Bau begonnen werden.
Der Regierungsrat hat Arbon, Amriswil und Steckborn ermächtigt, verkehrs- und ordnungspolizeiliche Aufgaben auf ihrem Gemeindegebiet an private Sicherheitskräfte zu übertragen. Es handelt sich dabei unter anderem um die Überwachung des Verkehrs, die Bestrafung von Übertretungen im Verkehr und bezüglich des Gesetzes über das Halten von Hunden sowie des Abfallgesetzes (Littering), die Überwachung der öffentlichen Ordnung, Durchführung von Personenkontrollen sowie die Wegweisungen bei Missachtung von Benutzerordnungen.



























