43. Tagung zur Bekämpfung von Rauschgifthandel
St.Gallen. Die 43. Sitzung der Arbeitsgruppe Südwest zur Bekämpfung des internationalen Rauschgifthandels und -schmuggels wurde bei der Kapo St.Gallen abgehalten.
Am Dienstag 12. und heute Mittwoch, 13. Mai, findet in St.Gallen in der Schweiz die 43. Sitzung der Arbeitsgruppe Südwest zur Bekämpfung des internationalen Rauschgifthandels und -schmuggels statt. Gastgeber war die Kantonspolizei St. Gallen.
Der Arbeitsgruppe unter Vorsitz des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg gehören Experten der
Rauschgiftbekämpfung aus dem Fürstentum Liechtenstein, Frankreich, Österreich, der Schweiz, den USA und der Bundesrepublik Deutschland an. Ein Schwerpunkt der jährlich in einem anderen Mitgliedsland stattfindenden Konferenz war die Erörterung gemeinsamer Strategien zur weiteren Verbesserung der Bekämpfung des Rauschgifthandels. Dies und der Erfahrungsaustausch sind die wesentlichen Inhalte der
Zusammenarbeit der AG Südwest.
Besonderes Augenmerk wurde auch dem Rauschgiftschmuggel auf internationalen Verkehrswegen gewidmet. Wie eine Analyse des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg zeigt, sind die Aufgriffe von Rauschgiftkurieren und die Sicherstellungsmengen von harten Drogen im Fahndungsraum «Autobahn» deutlich angestiegen.
In diesem Zusammenhang sind die auf Initiative der AG Südwest jährlich durchgeführten, international abgestimmten Kontrollmaßnahmen des Personen- und Güterverkehrs durch die zuständigen Zoll- und Polizeibehörden ein weiteres wirksames Instrument zur Bekämpfung des internationalen Rauschgiftschmuggels.
Ein weiterer Schwerpunkt der Erörterungen war die neue Modedroge «Spice». Neben der Bewertung der Rechtslagen und aktuellen Lage in den Mitgliedsländern wurden die aktuellen Erfahrungen zu den jeweiligen Maßnahmen mit «Spice» ausgetauscht.



























