• Aargau
  • Appenzell Ausserrhoden
  • Appenzell Innerrhoden
  • Basel-Landschaft
  • Basel-Stadt
  • Bern
  • Freiburg
  • Genf
  • Glarus
  • Graubünden
  • Jura
  • Luzern
  • Neuenburg
  • Nidwalden
  • Obwalden
  • Schaffhausen
  • Schwyz
  • Solothurn
  • St.Gallen
  • Stadt Winterthur
  • Stadt Zürich
  • Tessin
  • Thurgau
  • Uri
  • Waadt
  • Wallis
  • Zug
  • Zürich

4:2 Sieg für den FC Urnäsch

In der wohl schlechtesten Partie der gesamten Saison behielt der FC Urnäsch auch nach der 17. Partie das bessere Ende für sich.

Die Urnäscher liessen jeglichen Kampfgeist und Spielwitz vermissen gegen die Gäste aus St. Gallen und konnten einen 0:2 Rückstand noch drehen.

Für den FC Urnäsch schien die Aufgabe lösbar und die Partie begann auch so, wie man es sich gewohnt war von vergangenen Spielen: mit der Chance zur Urnäscher Führung. Der Heber von Nuri Gülünay landete nur auf der Latte. Urnäsch hatte so seine Mühe, denn Trainer Galluccio musste auf seinen Abwehrchef Georg Gülünay verzichten. Die Umstellung in der Abwehr stellte die Urnäsch immer wieder vor Probleme, denn die Missverständnisse häuften sich zusehends. Die weiten Bälle aus der Juventus Abwehr heraus machten den Urnäschern zu schaffen.

Eggenberger, der bereits in der Startphase einen Gästestürmer noch stoppen konnte, sah sich nur kurze Zeit zum ersten Mal geschlagen. Die passive Urnäscher Defensive liess den Gegenspieler gewähren. Nur zwei Minuten später dieselbe Situation und das fast gleiche Resultat: Eggenberger konnte den Stürmer nur noch regelwidrig stoppen und der fällige Strafstoss wurde denn auch souverän verwertet zur 0:2 Führung nach nur acht Minuten.

Die Urnäscher waren den zahlreich erschienen Zuschauern etwas schuldig und versuchten nun das Spielgeschehen in die Hand zu nehmen. Die Mannschaft fing sich nun langsam und konnte nach knapp 15 Minuten verkürzen. Nach einer Flanke landete der Kopfball Thomas Gülünays im Tor. Troccoli war zur Stelle und hätte den Ball notfalls noch über die Linie lenken können. Die Gäste fielen zusehends durch Provokationen und eine unfaire Spielweise auf. Immer wieder wurde nachgeschlagen und man versuchte auf Zeit zu spielen. Keles, der rotgefährdet war musste bereits nach einer halben Stunde durch Kevin Gülünay ersetzt werden. Man hätte sich einen konsequenteren Unparteiischen gewünscht, welcher auf beiden Seiten für Ruhe und Ordnung gesorgt hätte und die fehlbaren Spieler konsequenter bestraft hätte. Die Urnäscher gaben die Antwort auf dem Platz: nach einer Vorlage Lestayos setzte sich T. Gülünay im Laufduell durch und sorgte für den Ausgleich nach einer halben Stunde vor dem Pausentee.

Urnäsch zeigte sich nach der Pause engagierter und man bekam das Spiel immer besser in den Griff. Ein Freistoss Nuri Gülünay fand den Weg durch Freund und Feind und landete zur 3:2 Führung im Tor. Die Urnäscher legten zu und kamen nun vermehrt zu Chancen. Meiers Abschluss wurde auf der Linie abgewehrt, Nuri Gülünay scheiterte am Gästekeeper, welcher sich vermehrt in Szene setzen konnte. Die Urnäscher bekamen noch einen Penalty zugesprochen, welche Keeper Eggenberger absolut souverän zum 4:2 Schlussresultat verwertete.

Den Urnäschern bleibt noch eine Partie gegen den FC Teufen um die aktuelle Saison erfolgreich beenden zu können. Ein Sieg auswärts wäre die Krönung einer souverän gespielten Saison, denn dann hätten die Urnäscher sämtliche Partien der Saison 2007 / 2008 gewonnen.

Urnäsch: Eggenberger, Schwarz (68. Cagman), Keles, Ammann, Bodenmann, T. Gülünay (87. Fuchs), Lestayo, Rama, Meier, N. Gülünay, Troccoli

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 26.05.2008 - 08:36:00