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400 Arbeitsplätze bleiben erhalten

Herisau. Die Metrohm AG zügelt nicht in den Westen der Stadt St.Gallen, sondern bleibt in Herisau. Und mit ihr auch die rund 400 Arbeitsplätze.

Die Abwanderungspläne eines der grössten Herisauer Arbeitgebers, der Metrohm AG, führte in den letzten Wochen zu einigen Diskussionen. Seit letzter Woche aber ist klar: Die Metrohm AG bleibt in Herisau. Und mit ihr auch die rund 400 Arbeitsplätze. Das Unternehmen wird bis spätestens Ende 2010 am neuen Standort im Hölzli einen Neubau errichten und die Geschäfte dort weiterführen. Der Neubau wird eine Fläche von rund 32’000 Quadratmetern umfassen. Was mit dem jetzigen Firmengebäude geschieht, ist noch unklar.

«Erleichtert und froh»
Der Herisauer Gemeindepräsident Paul Signer freut sich, dass die Metrohm AG ihre Pläne geändert hat und nicht von Herisau weg zieht: «Ich bin erleichtert und froh darüber, dass die Metrohm AG sich dazu entschlossen hat, in Herisau zu bleiben. Einerseits weil die Einwohnerinnen und Einwohner am Unternehmen hängen. Andererseits aber auch wegen dem Erhalt der Arbeitsplätze».

Und auch bei der Metrohm AG selbst ist man froh, eine endgültige Entscheidung getroffen zu haben. Christoph Buchmann, Produktionsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Metrohm AG, erklärt: «Als Appenzeller Stiftung fühlten wir uns verpflichtet, im Appenzellerland zu bleiben.» Zudem sei Ausserrhoden ein attraktiver Standort. «Organisatorisch hätte auch der Standort St.Gallen-West mithalten können. Hier aber haben wir den Vorteil, sämtliche Mitarbeiter behalten zu können. Und wenn der Anschluss an die Autobahn optimaler wird, ist auch die Verkehrsanbindung kein Nachteil mehr.»

«Umzonung trägt Früchte»
Gemeindepräsident Singer ist überzeugt davon, dass der positive Entscheid der Metrohm AG für den Standort Herisau auch mit der Einzonung des Industrielandes im Hölzli zu tun hat. «Es hat sich gezeigt, dass die Einzonung Früchte trägt», so Signer.


Firma gehört Stiftung
Die Firma Metrohm AG gehört der Metrohm-Stiftung. Diese hat den Zweck, Arbeitsplätze am Standort in Herisau zu schaffen und zu erhalten. Im Stiftungsrat sitzt auch Gemeindepräsident Paul Signer.


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Appenzell AusserrhodenAppenzell Ausserrhoden / 06.12.2007 - 13:15:00