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365 Tage Fussballspielen

Teufen. Nebst Speicher, Appenzell, Herisau und Bühler soll jetzt auch Teufen ein Kunstrasen-Spielfeld bekommen, wie die «Appenzeller Zeitung» heute berichtet.

Nach einem gescheiterten Versuch im Jahr 2004 unternimmt das Initiativekomitee einen zweiten Versuch, wie die «Appenzeller Zeitung» schreibt. Die reichste Gemeinde in Appenzell Ausserrhoden stimmt am 25. November über die Initiative ab. Teufen würde dann, zum fünften Dorf im Appenzellerland mit einem Kunstrasen zählen.

Bei Schnee und Regen
Der Kunstrasen bietet viele Vorteile gegenüber dem Naturrasen. «Für die Fussballer aus dem Appenzellerland sind Kunstrasen eine gute Sache. Es bietet auch bei schwierigen Wetterbedingungen, die bei unserer Höhenlage häufig vorkommen, immer ideale Platzverhältnisse», wie Werner Schmid, Präsident des Ausserrhodischen Verbands (AKFV), gegenüber der «Appenzeller Zeitung» erklärt. Der Kunstrasen kann auch bei Schnee und Regen benutzt werden und trägt keine Schäden davon. Anders ist es beim Naturrasen, der über vier Monaten nicht gebraucht werden kann. Da Fussball immer eine beliebtere Sportart wird, kommen die verschiedenen Vereine oft an ihr Limit.

Teurer Preis und schlecht für die Umwelt
Einer der grössten Nachteile, wie die «Appenzeller Zeitung» schreibt, ist der hohe Anschaffungspreis. Jedoch wird dieser durch die billigen Unterhaltskosten wieder gutgemacht. Ebenso ein Nachteil ist, dass der Kunstrasen schlecht für die Umwelt ist da er, nicht wie der Naturrasen, eine grosse Sauerstoffquelle und Binder von CO2 bietet, sondern bei der Produktion viel Energie verschlingt. Auch bei der Entsorgung wird die Umwelt belastet. Die Lebensdauer eines Kunstrasens beträgt an die 15 Jahren. Der Naturrasen ist jedoch auch nicht die optimal, denn durch das ständige Mähen und Düngen wird die Natur ebenso beschädigt.

Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 15.11.2007 - 15:50:00