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35000 Franken für zwei Projekte im Kanton St. Gallen

SG. Die Stiftung Landschaftsschutz unterstützt die landschaftliche Aufwertung des Klosterareals Maria Hilf und für die Rettung des Schlossparks Wartegg.

Von beiden Projekten profitierten nicht nur Natur und Landschaft, sondern auch ganz direkt die Bevölkerung vor Ort, heisst es in einer Mitteilung der SL vom Montag. Die SL strebt seit 1970 die Erhaltung, Pflege und Aufwertung der schützenswerten Landschaften in der Schweiz an.

Vor über 100 Jahren lebte die Ende 2008 heilig gesprochene Schwester Maria Bernarda Bütler im Kapuzinerinnenkloster Maria Hilf in Altstätten. Damals zählte das Kloster noch 53 Schwestern.

Die 12 Schwestern, die heute noch in Maria Hilf leben, haben nicht mehr die Kapazität, das weitläufige Klosterareal zu unterhalten. Der Verein Pro Riet Rheintal hat ein Projekt entwickelt, um die Vielfalt der bestehenden Lebensräume aufzuwerten. Die SL unterstützt das Projekt nun finanziell.

Gleichzeitig engagiert sich die SL auch für die Rettung des historischen Landschaftsparks des Schloss Wartegg in Rorschacherberg. 1960 wurde der Schlosspark, dem die eidgenössische Fachkommission für Denkmalpflege sowie für Natur- und Heimatschutz nationale Bedeutung zumessen, als Bauland eingezont.

Nun sollen mit der Hilfe der neu gegründeten Stiftung
Landschaftspark Wartegg die Bauparzellen erworben und anschliessend eine Umzonung ermöglicht werden. Damit könnte der historische Park erhalten und öffentlich zugänglich gemacht werden, schreibt die SL.  Allerdings fehlten für den Landkauf noch immer beträchtliche Mittel.

St.GallenSt.Gallen / 30.03.2009 - 17:09:04