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3500 Thai-Pillen in präparierter Aktenmappe

Zürich. Ende Oktober 2007 wurde beim Flughafenzollamt während einer Aktion beim Postzollamt, mit Hilfe der Grenzwache und deren Betäubungsmittelhunden, Post aus diversen Ländern kontrolliert. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten.....

Ende Oktober 2007 wurde beim Flughafenzollamt in Zürich durch die Grenzwache und Betäubungsmittelhündin «Gioia» eine verdächtige Postsendung aus Bangkok, an welcher der Hund reges Interesse zeigte, genauer untersucht. Dabei wurden 3500 Thai-Pillen, die in eine Ledermappe eingearbeitet waren, sichergestellt. Die Sendung war an einen in Basel wohnhaften Schweizer adressiert.

Die Postsendung mit den Thai-Pillen wurde der Polizei übergeben. Der Empfänger wurde wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Infolge umfangreicher Ermittlungen erscheint der Bericht verspätet.

«Thai-Pillen» (Methamphetamin) sind viel gefährlicher als Ecstasy. Der Konsum dieser Tabletten muss dem extrem gefährlichen Konsum von Crack (gleich Kokainkristalle) gleichgestellt werden. Das sehr starke Aufputschmittel macht euphorisch, steigert massiv die Aggressivität, führt zu überhöhtem Selbstvertrauen und erhöhter Aufmerksamkeit und gibt dem Konsumenten ein Gefühl von überschäumender Energie. Der hohe oder regelmässige Konsum des Rauschmittels führt zu Nervosität, Reizbarkeit und Wahnvorstellungen, was eine plötzliche und unberechenbare Gewaltbereitschaft zur Folge hat.

Die Wirkung hält zwischen 8 und 24 Stunden an. Der Konsum führt zu Appetitlosigkeit, chronischen Schlafstörungen und schlussendlich zu schweren und irreparablen psychischen Störungen und Depressionen.

Gemäss den derzeitigen medizinischen Erkenntnissen kann der Konsum zu einem teilweisen oder sogar gänzlichen Verlust des Gedächtnisses führen. Die Folge davon ist die Invalidität.


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ZürichZürich / 17.01.2008 - 08:10:00