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346 Tonnen rollten durch den Kanton Solothurn

Solothurn SO. In den vergangenen beiden Nächten begleitete die Kantonspolizei Solothurn in zwei Phasen einen Ausnahmetransport von 346 Tonnen Gesamtgewicht von der Kantonsgrenze in Holderbank via Solothurn an die Grenze zum Kanton Bern.

In der Nacht auf Donnerstag, 27. September 2012, rollte der Schwertransport begleitet von der Kantonspolizei Solothurn ab 19.30 Uhr via Kantonsstrasse von Oberbipp nach Solothurn. In der Stadt verlief die Route über den Baseltorkreisel und die Rötibrücke in Richtung Biberist. Nach dem Passieren der Stadt Solothurn rollte das Gefährt rückwärts auf die Autobahn A5, von wo es aus unter Begleitung der Polizei seine Reise in Richtung Bern fortsetzte. Die Autobahnausfahrt Solothurn Süd musste zeitweise gesperrt werden.Bereits in der Nacht auf Mittwoch, 26. August 2012, zwischen 0.30 Uhr und 3.30 Uhr, erfolgte die Begleitung des Ausnahmetransports von der Kantonsgrenze in Holderbank nach Oberbipp BE. Die Fahrstrecke führte in dieser ersten Phase von der Kantonsgrenze in Holderbank via Balsthal und Oensingen nach Oberbipp BE. Der Transport verlief auf Solothurner Gebiet ohne Probleme, zeitweise kam es allerdings zu örtlichen Verkehrsbehinderungen. Beim Ladegut handelte es sich um einen Transformator, der für ein Kraftwerk bei Genf bestimmt ist. Dieser gelangte aus Linz (Österreich) in die Schweiz. Das Gesamtgewicht des Ausnahmetransportes betrug insgesamt 346 Tonnen. Der Konvoi bestand aus einer vierachsigen Zugmaschine, einem zehnachsigen Auflieger, einem Spezialträger, einem elfachsigen zweiten Auflieger sowie einem vierachsigen Stossfahrzeug. Die Komposition wies eine Gesamtlänge von 64,35 Meter, eine Breite von 3,90 Meter und eine Maximalhöhe von 4,55 Meter auf.Bereits vor gut einem Jahr, Anfang August 2011, rollte ein nahezu identischer Transport auf der gleichen Route. Damals wurde ebenfalls ein Transformator für das gleiche Kraftwerk auf dem Landweg transportiert.

SolothurnSolothurn / 27.09.2012 - 10:18:35