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3000 Ecstasy-Tabletten sichergestellt

Basel/Weil Autobahn (DE): Grenzwächter haben Ende März einen Drogenschmuggel aufgedeckt. Eine Schweizerin wurde dabei erwischt, wie sie rund 3000 Ecstasy-Tabletten von Deutschland in die Schweiz schmuggeln wollte. Die Grenzwache übergab die 40- jährige Schweizerin mit der sichergestellten Ware der Kantonspolizei Basel-Stadt. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt nahm die Frau in Haft.

Vergangenen Monat, am 25.03.2013, führten Mitarbeiter des Grenzwachtkorps beim Autobahnübergang Basel-Weil bei einem Fahrzeug mit Schweizer Kontrollschildern eine Zollkontrolle durch. Dabei fanden sie zunächst eine kleinere Menge Haschisch.

Betäubungsmittelhund findet Ecstasy-Tabletten

Für die eingehende Kontrolle wurde das Spezialisten-Team mit einem Betäubungsmittel-Spürhund des Grenzwachtkorps beigezogen – mit Erfolg. Der Hund findet zwei Pakete mit insgesamt rund 3000 Ecstasy-Tabletten. Die Pakete waren in den Kotflügeln des Fahrzeuges versteckt. Die Fahrzeuglenkerin wurde samt der sichergestellten Ware der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt nahm die Frau in Haft. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen kann die Öffentlichkeit erst jetzt über den Fall informiert werden.

Was ist Ecstasy?
Ecstasy, chemisch Methylendioxymetamphetamin (MDMA), sowie die strukturverwandten Substanzen MMDA, MDA, MDEA und MBDM zählen zu den synthetischen Drogen. Ecstasy wird in der Regel in Tabletten- oder Kapselform produziert und ist mit einem Trägermittel vermengt. 1985 wurde Ecstasy in den USA verboten. Auch in der Schweiz unterliegen Ecstasy und seine Derivate seit 1986 dem Betäubungsmittelgesetz. Besitz, Erwerb und Handel sind strafbar. Akut-toxische Zwischenfälle nach überdosiertem Ecstasy-Konsum (z.B. mit Alkohol) können lebensbedrohlich sein.

Basel-StadtBasel-Stadt / 30.04.2013 - 17:48:59