3:0 Sieg – Starker Block war entscheidend
Volleyball. Amriswil besiegt das sechstplatzierte Lugano zu Hause mit 3:0 (25:23, 25:16, 25:18). Damit steht Amriswil mit vier Punkten Vorsprung weiter an der Spitze der Tabelle.
Erstmals in dieser Saison spielte der Nachwuchszuspieler Fabian Perler bei den Amriswilern die ganze Partie durch. Zur Startformation, an der Trainer Verstappen im Spielverlauf wenig rüttelte, gehörten weiter Sinotti, Faure, Soares, Dailey, Rutishauser und Willi. Um es gleich vorweg zu nehmen: Dailey und Willi spielten in der Mitte einen sehr guten Match, besonders der Kanadier Brett Dailey verwandelte praktisch jeden Ballkontakt zu einem Winner. Amriswil überzeugte in diesem Match mit einem fast unüberwindbaren Block und raschen Angriffen über die Mitte.
Konzentrationsschwäche zu Beginn
Im ersten Satz bekundeten die Amriswiler Konzentrationsschwächen und machten eher leichte Bälle nicht zu einem Punktgewinn. Die Tessiner lagen beim zweiten technischen Time-out gar mit 16:15 vorne. Der erste Satz kippte zu Gunsten der Amriswiler dank der starken Einzelleistung von Dailey am Block und guten Angriffen über die Mitte mit Willi. Lugano legte zwar nochmals mit 23:22 vor, dann punktete ein topmotivierter Vitor Faure gleich zweimal hintereinander (24:23) und der kurz eingewechselte Bär stellte mit Dailey zusammen einen perfekten Block zum 25:23. 1:0, Aufgabe erfüllt.
Drückend überlegen
Danach war der Widerstand der Tessiner gebrochen. Im zweiten und dritten Satz spielten die Amriswiler ihre physische und mentale Stärke voll aus. Ganz zu Beginn des zweiten Satzes hiess es zwar noch 4:1 für Lugano, das sollte aber im weiteren Verlauf des Spiels Geschichte bleiben. Die Amriswiler liessen nichts mehr anbrennen und die Luganesi konnten keinen Druck aufbauen und haderten auch in der Annahme und Verteidigung. «Wir konnten einen weiteren Pflichtsieg verbuchen, das ist positiv und bis jetzt sind wir mit dem Verlauf der Meisterschaft sehr zufrieden», meinte Teammanager Christos Kiossis am Ende.
Für Trainer Verstappen positiv war, dass das Team einige Punkte aus dem Training auch im Spiel mit Erfolg umsetzen konnte. «Wir müssen weiter konzentriert und streng arbeiten, aber wir sind auf einem guten Weg», stimmte ihn auch das jüngste Resultat optimistisch.
Bevor die Amriswiler am 6. Dezember in eine strenge Serie starten mit drei Meisterschaftsspielen, zwei Schweizer Cup Spielen und zwei Europa-Cup Spielen bis zum 21. Dezember, reisen die Thurgauer am nächsten Samstag nach Sursee.



























