
3:0 Pflichtsieg gegen Laufenburg-Kaisten
Volleyball. Beim 3:0 Pflicht-Sieg (25:23, 25:21, 25:18) gegen den Aufsteiger Laufenburg testete Amriswil andere Möglichkeiten mit dem bestehenden Kader.
Head-Coach Verstappen nutzte die Partie als Vorbereitungsspiel für die bevorstehenden Spitzenpartien.
In die Startaufstellung nahm der holländische Cheftrainer Bär, Willi, Dailey, Schläpfer, Rutishauser, Brühwiler und erstmals Sinotti. Geschont wurde nach einer intensiven Vorbereitungs- und Trainingsphase Jeremy King (Diagonal). Auf der Aussenposition kam Marcio Sinotti nach einer mehrwöchigen kleineren Verletzung
erstmals wieder zu Spielpraxis. Und Roman Brühwiler spielte erstmals auf der Diagonalposition, nachdem er bis dato vor allem auf Aussen trainierte und spielte. «Ich wollte das Spiel gegen Laufenburg nochmals als Vorbereitung nutzen und verschiedene neue und andere Varianten ausprobieren», erklärt Johan Verstappen. Nicht mit von der Partie war Noah Eichenberger, der bei Amriswil seit zweieinhalb Jahren auf der Diagonalposition als Nachwuchstalent an den Spitzenvolleyball herangeführt wird. Eichenberger fällt für die laufende Saison allerdings aus, da er sich vor wenigen Tagen nochmals am Knie operieren lassen musste. Dieser Umstand war mit ein Grund, warum die Amriswiler das Spiel gegen Laufenburg als Testspiel
nutzen wollten.
Durbin kehrt den ersten Satz
Im ersten Satz tat sich Sinotti mit dem Tempo noch etwas schwer – er trainiert erst seit einer Woche wieder voll. Beim Stand von 17:21 für die jungen Laufenburger brachte Verstappen Patrick Durbin anstelle
von Sinotti auf Aussen. Amriswil machte daraufhin fünf Punkte in der Folge, wobei auch zwei tolle Angriffe über die Mitte von Passeur Bär via Willi ausgelöst wurden: 22:21. Die Big Points gingen dann auf die
Kappe der Routiniers von Amriswil, in der Mitte gefiel vor allem Christian Willi mit resoluter Durchsetzungskraft. Mit 25:23 schlossen die Amriswiler das erste Kapitel ab.
Klarer fiel der zweite Umgang aus, in dem Amriswil trotz Variantentest den Gegner praktisch immer auf Distanz halten konnte. 8:5, 16:13 und 25:21 lauteten die Etappen. Nichts zu rütteln gab es im dritten Satz.
Da brachte Verstappen noch einmal Sinotti, der den Tritt nach der grossen Pause klar besser fand. Ebenfalls ins Spiel kam Linkshänder King. Er machte in seiner routinierten Art und Weise wichtige Punkte, präzis und effektvoll. Das 25:18 verantworteten Bär und Hofer, der in der Schlussphase als Nachwuchszuspieler den Captain entlastete, Willi, Dailey, Sinotti, King, Brühwiler und Rutishauser.
Test gelungen – Konstanz als Ziel
Die Bilanz zieht Chef-Trainer Verstappen wie folgt: «Insgesamt bin ich mit dem Test zufrieden. Auf allen Positionen zeigten wir zudem, was in der Mannschaft steckt. Wir hatten gute Passagen im Spiel. Gute
Angriffe, lange Ballwechsel, gute Abwehr und gute Ansätze beim Service. Deutlich wurde gleichzeitig, dass wir noch an der Konstanz arbeiten müssen. Aber da haben wir auch noch etwas Zeit.»
Nächsten Samstag (17.10) reisen die Thurgauer nach Lausanne, das in der zweiten Runde überraschend in Näfels gleich eine 0:3 Niederlage einheimste. Am Wochenende (24./25.10.) darauf steht dann eine Doppelrunde mit dem Heimspiel gegen Münsingen und der Auswärtsbegegnung gegen Näfels auf dem weiteren Programmverlauf der Qualifikationsrunde.