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21’600 Franken für Ylenia-Finder

AI/SG. Ein 28-jähriger Informatiker aus Winterthur hat die Leiche der seit Wochen vermisste Ylenia tot im Wald gefunden - zur Schockberuhigung gibts 21'600 Franken.

Am Dienstagmorgen, dem 31. Juli, verschwindet die fünfeinhalbjährige Ylenia in Appenzell. Von da an sucht die Polizei auf Hochtouren – Hunderte von Polizisten, Zivilschützern und Armeeangehörigen stehen im Einsatz. Rund zwei Wochen später brachen die Kantonspolizeien ihre grossflächigen Suchaktionen nach dem vermissten Mädchen dann erfolglos ab und es fanden nur noch einige punktuelle Suchaktionen statt.

Doch die Suche endete nicht: Privatpersonen setzten sie auf Eigeninitiative fort. Unter ihnen auch der 28-jährige Simon Kuhn aus Winterthur. Der junge Informatiker opferte seine Ferien, um die Wälder auf der Suche nach Hinweisen abzusuchen. Am vergangenen Samstag wurde er nun fündig. Als er begriffen habe, was er da gefunden hat, habe er erst einmal durch den Wald geschrien, sagte er gegenüber 20minuten.

Ordentliche Belohnung
Zur Schockberuhigung dürfte die ausgesetzte Belohnung dienen: Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falles führen, wurde Ende August nämlich eine Belohnung von 21’600 Franken ausgesetzt. Diese Summe setze sich aus staatlichen sowie privaten Geldern zusammen, erklärte Roland Koster, Sprecher er Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden gegenüber 20minuten. Um wen es sich bei den Privatpersonen handelt, verrät die Kantonspolizei aber nicht. Auch sei die Belohnung noch nicht ausbezahlt worden.

Ergebnisse werden für Dienstag erwartet
Ein Termin für die Beerdigung von Ylenia wurde noch nicht festgesetzt, es wird aber sicher noch bis nächste Woche dauern. Der Leichnam wird momentan im Institut für Rechtsmedizin in St.Gallen untersucht. Die Mutter von Ylenia wird betreut. Für morgen werden die Untersuchungsergebnisse der Gerichtsmedizin erwartet – diese sollen Klarheit über die Todesursache schaffen.


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Appenzell InnerrhodenAppenzell Innerrhoden / 17.09.2007 - 16:53:00