Kanton Solothurn: Vorsicht beim Baden – Blaualgen breiten sich bei Hitze stark aus
Polizei.news Redaktion +Instagram-CH ➔ elterntipps.ch ➔ reiseziele.ch ➔ sportaktuell.ch ➔ tierwelt.news ➔ tourismus.ch Hunde polizei.news Polizeinews Prävention Regionen Schweiz Solothurn Stadt Olten Stadt Solothurn Tierwelt
Blaualgen vermehren sich bei steigenden Temperaturen stark.
Ihre Blüten können bei Menschen und Tieren starke Reaktionen auslösen. Beim Baden in stehenden Gewässern ist deshalb Vorsicht geboten.
Blaualgen kommen natürlicherweise in allen Gewässern vor und sind an sich ungefährlich. Ausser wenn sie sich während der Blüte stark vermehren.
Dann produzieren sie Stoffe, welche die Gesundheit von Menschen und Tieren gefährden können: Wer in diesem Wasser badet oder davon trinkt, reagiert möglicherweise mit Hautreizungen, Atembeschwerden oder Übelkeit.
Besonders gefährdet sind Kinder, die im Wasser planschen und am Ufer spielen und so grössere Mengen dieser Stoffe zu sich nehmen.
Bei den Tieren reagieren Hunde besonders sensibel. Hier kann bereits eine kleine Menge Wasser lebensgefährlich sein.
Blaualgen erkennen und richtig reagieren
Blaualgenblüten treten meist in warmen, nährstoffreichen, stehenden Gewässern wie Seen, Tümpeln oder gestauten Flussabschnitten auf. Oft sind Ansammlungen sehr lokal und somit nur einzelne Bereiche eines Gewässers betroffen.
Gesundheitsschädliche Blaualgen erkennen:
- In hohen Konzentrationen werden Blaualgen sichtbar; das Wasser ist trüb.
- Verfärbung des Wassers: altrosa-farbig, bräunlich, olivgrün bis grün-bläulich.
- Es können sich Schlieren, Flocken oder Schleimdecken bilden.
- Pollenansammlungen können ähnlich aussehen, darunter bleibt das Wasser jedoch klar.
Bei Verdacht auf eine hohe Blaualgenkonzentration reagieren:
- Kinder und Hunde von betroffenen Gewässern fernhalten.
- Wasser nicht trinken – abkochen hilft nicht.
- Nicht an betroffenen Stellen ins Gewässer gehen.
- Bei Kontakt mit sauberem Wasser abwaschen.
- Bei Vergiftungserscheinungen beim Menschen: Telefon 144 oder Tox Info Suisse 145.
- Hunde mit Vergiftungserscheinungen sofort zum Tierarzt bringen.
Quelle: Kanton Solothurn
Bildquellen: Bild 1: Kanton Solothurn; sonstige Bilder: siehe Bildlegenden