Kanton Waadt: Betrüger verteilen falsche Parkbussen und Post-Benachrichtigungen
Polizei.news Redaktion Betrug Kantonspolizei Öffentlichkeitsarbeit Organisationen polizei.news Polizeinews Prävention Regionen Schweiz Stadt Rolle Verbrechen Waadt
Im Westen der Region Lausanne kursiert derzeit eine Welle gefälschter Parkbussen. Betroffen sind insbesondere die Gemeinden Crissier, Renens und Bussigny. Die gefälschten Bussen fordern die Empfänger auf, einen QR-Code zu scannen, um angeblich eine Parkbusse zu begleichen.
Parallel dazu sind in Crissier auch gefälschte Abholscheine der Post im Umlauf. Die Polizei ruft die Bevölkerung zur Vorsicht auf und erinnert an die richtigen Verhaltensweisen im Umgang mit dieser Form des digitalen Betrugs.
So funktioniert der Betrug
Die gefälschten Bussen leiten auf betrügerische Websites wie „parking-bulletin.com» weiter, die das visuelle Erscheinungsbild der Fondation des parkings missbräuchlich verwenden. Auf diesen Plattformen werden die Opfer aufgefordert, persönliche Daten einzugeben, bevor sie auf eine Online-Zahlungsseite weitergeleitet werden. Dort sollen sie Kartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode angeben. Bei Nichtbezahlung wird mit einem Aufschlag von 80 Franken gedroht.
Auch die gefälschten Abholscheine, die das Erscheinungsbild der Post nachahmen, enthalten einen QR-Code. Dieser führt zu betrügerischen Seiten wie „poste-paquet.com», die nach demselben Muster vorgehen wie oben beschrieben.
Das rät die Polizei
- Die betrügerischen Websites „parking-bulletin.com» und „poste-paquet.com» sind aktuell im Einsatz, weitere können jederzeit auftauchen.
- Wurden Bankdaten weitergegeben, sollten die Karten umgehend über die eigene Bank gesperrt und Anzeige bei einem Polizeiposten erstattet werden.
- Bei einem Anruf einer Person, die sich als Bankberater ausgibt, sofort auflegen und über die offizielle Telefonnummer der eigenen Bank zurückrufen.
- Nie einen unbekannten QR-Code scannen.
Bleiben Sie wachsam und gut informiert: Sprechen Sie mit Menschen in Ihrem Umfeld darüber, insbesondere mit besonders gefährdeten Angehörigen.
Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Waadt