Schweizer Armee: Rekrut in BODLUV RS 33 an Meningitis erkrankt, 120 in Behandlung

In der BODLUV RS 33 in Emmen ist ein Rekrut an einer Meningitis-Infektion erkrankt und hospitalisiert worden.

Rund 120 weitere Rekrutinnen und Rekruten werden prophylaktisch behandelt und bleiben vorsorglich in der Kaserne.

In der Nacht auf Samstag musste in der Rekrutenschule Bodengestützte Luftverteidigung 33 (BODLUV RS 33) in Emmen ein Rekrut wegen einer Meningitis-Infektion ins Spital eingeliefert werden.

Der betroffene Rekrut befindet sich in Spitalpflege.

Prophylaktisch werden derzeit rund 120 weitere Rekrutinnen und Rekruten der BODLUV RS mit Antibiotika behandelt.

Um mögliche weitere Ansteckungen einzugrenzen, werden diese vorsorglich nicht in den Wochenendurlaub entlassen.

Die betroffenen Armeeangehörigen werden medizinisch betreut.

Bei Bedarf steht zudem eine psychologische Unterstützung zur Verfügung.

In der Schweiz treten jährlich rund 60 Fälle schwerer bakterieller Meningitis auf.

Die Krankheit wird in der Regel von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion übertragen, insbesondere bei engem Kontakt.

Die BODLUV RS 33 befindet sich derzeit in der vierten Woche der Rekrutenschule.

Sie stellt die Grundausbildung von Rekrutinnen, Rekruten und Unteroffizieren der Einsatzverbände der bodengestützten Luftverteidigung sicher.

Die Ausbildung umfasst unter anderem das System Mittlere Fliegerabwehr 35 mm sowie Führungs- und Kommunikationssysteme.

 

Quelle: Schweizer Armee
Bildquelle: Symbolbild © VBS / DDPS

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