Nachlass Betrüger melden sich als Schweizer Anwaltskanzlei


Mit seriös wirkenden Emails, die PDF Briefbeilagen enthalten, versuchen Betrüger Opfer davon zu überzeugen, dass sie einen hohen Millionenbetrag geerbt hätten.

Dazu geben sie sich als Rechtanwälte von renommierten Schweizer Anwaltskanzleien aus.

Die Story: Ein Verstorbener, mit dem selben Nachnamen, hätte den Rechtsanwalt damit beauftragt, das Erbe an das Opfer auszuzahlen.

In Tat und Wahrheit wollen die Betrüger nur das Geld des Opfers.

Die Betrugsmasche

Häufig geben sich die Betrüger als Mitarbeiter von real existierenden Anwaltskanzleien aus. Dazu betreiben sie eine täuschend echt nachgemachte Website. Neu finden sich dort Schweizer Telefonnummern, auf die man tatsächlich anrufen kann.

Es handelt sich allerdings nicht um die richtige Telefonnummer der existierenden Kanzlei, sondern um sogenannte Skype Nummern von Microsoft Irland, die die Betrüger anonym gemietet haben.


Screenshot Fake Email


Screenshot Brief


Screenshot Brief Fussnote


Hohe Geldbeträge und Zeitdruck

Gelockt werden die Opfer mit hohen Geldbeträgen. Ausserdem herrscht immer Zeitdruck, da ansonsten das angebliche Erbe verfallen würde. Lässt sich das Opfer auf eine Konversation ein, so werden unter verschiedenen Vorwänden immer wieder Verwaltungsgebühren fällig.


Screenshot Fake Website


Was muss ich tun

Ich habe den Betrügern bereits Geld oder amtliche Dokumente gesendet

Quelle: cybercrimepolice.ch
Titelbild: Symbolbild © Minerva Studio – shutterstock.com


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