Wetter-Schweiz: Langsam kehrt Ruhe ein
Polizei.news Redaktion News Stadt Zürich Zürich
Hinter der Kaltfront, welche die Alpennordseite mit Sturmwinden und kräftigen Schauern überquerte, erfolgte im Tagesverlauf eine allmähliche Wetterberuhigung.
Die Unterschiede im Wettereindruck hätten heute nicht grösser sein können: während auf der Alpennordseite die Kaltfront oft bewölkte Verhältnisse brachte, sorgte der Nordwind im Tessin für sonnige Verhältnisse.
Mehr dazu lesen Sie in den folgenden Zeilen. Ausserdem blicken wir zurück auf die vergangene Sturmnacht.
Wetterlage
Bodendruckanalyse des Deutschen Wetterdienstes (DWD).
DWD
Ein Randtief, welches sich von gestern auf heute von Nordfrankreich nach Süddeutschland verlagerte, führte nach Mitternacht eine Kaltfront über die Alpennordseite hinweg. Damit erfolgte ein starker Druckanstieg und sorgte für stürmische Verhältnisse in der zweiten Nachthälfte. Die auf der Alpennordseite eingeflossene Kaltluft sorgte für einen starken Druckgegensatz zwischen Alpenord- und -südseite. Dadurch wurde die Feuchtigkeit am Alpennordhang gestaut. Auf der Alpensüdseite dagegen kam Nordwind auf und sorgte für sonnige Verhältnisse.
Der Verlauf des Druckunterschiedes (schwarze Linie) zwischen Zürich und Lugano zeigt einen starken Aufwärtstrend. Dieser zeigt an, dass der Luftdruck auf der Alpennordseite deutlich grösser ist, als auf der Alpensüdseite. Die Vorhersagemodelle prognostizierten den Druckunterschied (orange Linie) deutlich weniger gross.
MeteoSchweiz