620 Notrufe wegen heftigen Gewitter
Bei der Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei gingen in der Zeit von 16.30 Uhr bis um 05:15 Uhr 620 Notrufe ein. Insgesamt standen über 800 Angehörigen von 27 Feuerwehren im Einsatz. Derzeit stehen immer noch drei Feuerwehren im Einsatz. Dabei mussten Keller, Garagen und Unterführungen ausgepumpt, Geschiebesammler und Durchlässe geräumt werden. Auch der Flugplatz Emmen war betroffen und stand unter Wasser. Viele Strassen mussten zeitweise wegen Murgängen und Rutschungen gesperrt werden. Besonders stark hat es auch das Würzenbachquartier in der Stadt Luzern getroffen. Strassen standen kniehoch unter Wasser, in ganzen Häuserreihen wurden Keller überflutet.
Meldungen über verletzte Personen gingen keine ein.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Obwohl sich die Lage derzeit stark beruhigt hat, warnt die Polizei aufgrund der hohen Pegelstände in Flüssen und Bächen vor dem Aufenthalt an Ufern von Gewässern, die Hochwasser führen.