Fleischschmuggel aufgeflogen

Basel: Nachdem vor kurzem bereits zwei grosse Fälle von Fleischschmuggel im Kanton Zürich respektive in Basel aufgedeckt wurden, haben Grenzwachtkorps und Zollfahndung nun erneut einen Schmuggler entlarvt. Im neusten Fall geht es um über 130 Kilogramm Fleisch.

Einreise in der Nacht über Frankreich

Der Schmuggler versuchte, mit seinem Kleintransporter in der Nacht von Frankreich über den Grenzübergang Lysbüchel nach Basel zu gelangen. Dabei wurde er von einer Patrouille der Grenzwachtregion Basel entdeckt. Nachdem er vergeblich versuchte zu entkommen, konnte er noch im Grenzraum gestoppt werden.

Fahrzeug mit Fleisch beladen – Zollfahndung eingeschaltet

Im Fahrzeug befanden sich zwei Männer. Beim Lenker handelte es sich um einen 40-jährigen Franzosen mit Wohnsitz im Elsass, der in Begleitung eines 45-jährigen Marokkaners mit Wohnsitz in Spanien war. Bei der Durchsuchung stiessen die Grenzwächter im Laderaum auf verschiedene Kartonschachteln und Plastiksäcke mit Rindfleisch, Geflügelfleisch, Würsten und Lammfleisch. Insgesamt wurden 134 Kilogramm Fleischwaren sichergestellt. Aufgrund der grossen Menge wurde die Zollfahndung der Zollkreisdirektion Basel beigezogen. Bei ihren Ermittlungen konnte ein vorgängiger illegaler Transport von 70 Kilogramm Fleisch eruiert werden.

Schmuggler ist Wiederholungstäter

Der Lenker musste an Ort und Stelle eine Hinterlage von mehreren tausend Franken leisten. Die Zollfahndung hat ein Strafverfahren gegen den Schmuggler eingeleitet. Da die Kühlkette unterbrochen war, wurde die Einfuhr des Fleisches aus lebensmittelrechtlichen Gründen verweigert. Der Schmuggler ist bei den Zollbehörden bekannt. Es handelt sich beim Franzosen um einen Wiederholungstäter. Bereits Anfang Jahr blieb er mit über 60 Kilogramm Fleisch in einer Kontrolle hängen.

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