Mit Reh kollidiert und weitergefahren

Ein Personenwagenlenker fuhr von Trun kommend in Richtung Ilanz. Bei der Abzweigung Obersaxen kollidierte er mit einem Reh. Ohne sich um das Tier zu kümmern, entfernte er sich von der Unfallstelle. Der aufgebotene Wildhüter kontaktierte die Kantonspolizei.

Im Bereich der Kollisionsstelle konnten neben dem toten Reh auch einige Kunststoffteile gefunden werden, welche vom Unfallfahrzeug stammen mussten.

Am Nachmittag führten Mitarbeiter des Verkehrsstützpunktes Ilanz in Zignau eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Dabei wurde ein Autofahrer kontrolliert, auf welchen die sichergestellten Autoteile des Unfalles vom Vormittag passten. Bei der genaueren Kontrolle des Fahrzeuges fand man auch Tierhaare an der Karosserie.

Der deutsche Personenwagenlenker gab zu, am Vormittag eine Kollision gehabt zu haben. Er erhält nun neben einer Geschwindigkeitsbusse auch eine Verzeigung bei der Staatsanwaltschaft wegen Nichtgenügen der Meldepflicht.

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