Blockierte Strassen und Unfälle wegen Schnee
Am Donnerstag, um zirka 10.00 Uhr, herrschte am Brünig starker Schneefall, sodass sich auf der Brünigstrasse, rund zwei Kilometer unter dem Pass eine leichte Auffahrtskollision ereignete.
Nachdem der bergwärts fahrende Verkehr aufgrund der Kollision auf der schneebedeckten Strasse anhalten musste, konnten etliche Fahrzeuge nicht mehr losfahren und es mussten zuerst Schneeketten aufgezogen werden.
Ein Fahrzeuglenker wurde aufgrund verkehrsgefährdender Fahrweise mit Sommerreifen an die Staatsanwaltschaft Obwalden verzeigt. Nach rund einer Stunde lief der Verkehr wieder ungehindert.
Am Nachmittag, um zirka 15.00 Uhr, schneite es erneut stark bis in tiefe Lagen. Dies führte wiederum zu erheblichen Problemen am Brünigpass. Mehrere Reisecars, Lastwagen und Personenwagen kamen ins Rutschen und blockierten die Fahrbahn für jeglichen Verkehr, auch für die Schneeräumung. Die Brünigstrasse zwischen Giswil und Lungern musste daraufhin für rund zwei Stunden gesperrt werden.
Als der Verkehr um zirka 17.00 Uhr wieder rollte, kam es zu einem Selbstunfall, bei dem ein mit Sommerreifen ausgerüsteter Wagen im Bereich der Schwingplatzkurve ins Schleudern und in der talseitigen Strassenböschung zum Stillstand kam. Es entstand Sachschaden am Fahrzeug, welches mit einem Lastwagenkran geborgen werden musste.
Die Polizei stellte im Allgemeinen fest, dass diverse Verkehrsteilnehmende die widrigen Strassenverhältnisse unter- und die eigenen Fahrkünste überschätzten. Gemäss Gesetz müssen Reifen jederzeit auf der ganzen Lauffläche mindestens 1,6 mm tiefe Profilrillen aufweisen. Zudem empfiehlt es sich im Winter Schneeketten im Fahrzeug mitzuführen.