Scheunenbrand mit großem Sachschaden
Den Hofbesitzern, Nachbarn und den ersten am Brandort eintreffenden Feuerwehrangehörigen gelang es, rund 40 Kühe und sechs Kälber aus der brennenden Scheune ins Freie zu treiben. Zwei Kälber kamen in den Flammen um.
Im Stall befanden sich 55 Schweine. Ein grosser Teil der Tiere konnte gerettet werden. Zum jetzigen Zeitpunkt steht fest, dass acht Schweine verbrannten oder durch eine Tierärztin von ihren Verletzungen erlöst werden mussten. Einige dürften sich noch im Freien des Landwirtschaftsbetriebs aufhalten.
Ein grosser Teil der Maschinen und der Gerätschaften konnte aus der Gefahrenzone gebracht werden. Ein mit Stroh beladener Lastwagen und Anhänger wurde ebenfalls rechtzeitig weggefahren. In der grossen Scheune verbrannte sämtliches Heu, Stroh und weitere Futtermittel.
Ein Angehöriger der Feuerwehr wurde wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht. Ein weiterer Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen.
Eine angebaute Remise wurde durch den Brand ebenfalls beschädigt. Den rund 70 Angehörigen der Feuerwehren von Muolen und Amriswil gelang es, ein angebautes Wohnhaus vor dem Feuer zu schützen.
Vis à vis der brennenden Scheune befand sich ein weiteres Einfamilienhaus mit Scheune. Dieses Gebäude konnte ebenfalls von den Flammen gänzlich geschützt werden.
Der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Brandursachenermittlung beauftragt.