Wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt

Rund 18 Monate nach der Auseinandersetzung, bei der ein 39-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger tödlich verletzt wurde, hat die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland Anklage gegen den mutmasslichen Täter erhoben.

Dem 41-jährigen Mazedonier wird vorab vorgeworfen, das Opfer mit einem Messer tödlich, sowie einen weiteren an der Auseinandersetzung beteiligten Mann verletzt zu haben.

Der Beschuldigte wird sich unter anderem wegen vorsätzlicher Tötung, versuchter schwerer Körperverletzung sowie Raufhandels vor dem urteilenden Gericht verantworten müssen. Er befindet sich seit seiner Anhaltung durch die Kantonspolizei Bern, wenige Stunden nach der Tat, in Haft.

Zwei weitere an der Auseinandersetzung beteiligte Männer werden ebenfalls angeklagt.

Der eine, ein 27-jähriger Schweizer, wird der versuchten schweren Körperverletzung und des Raufhandels beschuldigt. Er soll das tödlich verletzte und am Boden liegende Opfer getreten haben.

Der andere, ein 49-jähriger Schweizer, wird wegen Raufhandels angeklagt; dabei handelt es sich um den vom Hauptangeklagten verletzten Mann.

Im Zuge der Ermittlungen zum Tötungsdelikt waren nebst den drei nun angeklagten Männern zwei weitere Personen festgenommen worden. Sie waren noch während der polizeilichen Untersuchungen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die von der Staatsanwaltschaft gegen sie wegen Raufhandels eröffneten Strafverfahren wurden eingestellt.

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