Mit "Enkeltrick" Rentnerin betrogen

Die Betrüger agieren in einer ersten Phase immer per Telefon. Sie kontaktieren in der Regel Personen im Rentenalter und geben sich dabei als Verwandte aus, welche sich in einer finanziellen Notlage befinden. Durch geschickte Gesprächsführung versuchen sie dann, ihre ausgesuchten Opfer zur Herausgabe von grossen Geldbeträgen zu überreden.

Am Donnerstag, 20. November 2014 wurde in Biberist eine ältere Frau von ihrer angeblichen Nichte telefonisch kontaktiert. Sie erzählte der Rentnerin, dass sie einen Autounfall gehabt habe und nun dringend Geld benötige. Im weiteren Verlauf hob das spätere Opfer bei ihrer Bank mehrere 10‘000 Franken ab und übergab diesen Betrag, wie mit der "Nichte" vereinbart, an ihrem Wohndomizil einem unbekannten Mann.

Dieser ist zwischen 45 und 50 Jahre alt, 180-190 cm gross, schlank, hat ein längliches Gesicht und dunkle Haare. Er trug schwarze Kleider und ein Cap.

Es ist nicht auszuschliessen, dass die Unbekannten künftig weitere Personen in anderen Gebieten des Kantons mit ähnlichen Anrufen kontaktieren werden.

Daher rät die Polizei einmal mehr zu erhöhter Vorsicht. Am besten wird auf Geldforderungen am Telefon nicht eingegangen und das Gespräch sofort beendet.

Wenn Betroffene auch nur den geringsten Verdacht haben, sollten sie unverzüglich via Notrufnummer 112 oder 117 mit der Polizei Kontakt aufnehmen.

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