Nach Cupfinal: 41 mutmassliche Straftäter ermittelt

In Zusammenhang mit den rund um das Cupfinalspiel vom Ostermontag, 21. April 2014, verzeichneten Sachbeschädigungen und Auseinandersetzungen hat die Kantonspolizei Bern umfangreiche Ermittlungen getätigt. Diese wurden nun abgeschlossen.

Insgesamt konnten 41 Personen bezeichnet werden, die unter dringendem Verdacht stehen, Straftaten begangen zu haben. Fünf der Beschuldigten waren zum Zeitpunkt der Ereignisse jugendlichen Alters.

Den Beschuldigten wird unter anderem Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Beamte, Sachbeschädigung, Widerhandlung gegen das Vermummungsverbot und gegen das Sprengstoffgesetz, Störung des öffentlichen Verkehrs und des Eisenbahnverkehrs sowie Hinderung einer Amtshandlung zur Last gelegt.

Die Beschuldigten wurden der zuständigen kantonalen Jugendanwaltschaft zugewiesen respektive werden an die Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland rapportiert. Gegen 34 Personen wird überdies ein Rayonverbot ausgesprochen.

Was die verübten Sachbeschädigungen angeht, so gingen bei der Kantonspolizei Bern insgesamt 25 Anzeigen ein. Einige der 43 Geschädigten machten mitunter mehrere Sachbeschädigungen geltend. Die ermittelte Gesamtschadenssumme beläuft sich auf rund 140'000 Franken. Eingerechnet sind dabei die Schäden im und rund um das Stade de Suisse, im Bahnhof Bern und an bereitgestelltem Rollmaterial sowie entlang der durch die Anhänger des FC Zürich beschrittenen Fanroute durch die Altstadt.

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