Verpuffung in Chemiefirma

In einem geschlossenen Raum fand ein chemischer Vorgang mit Petrolether statt. Bei Petrolether handelt es sich um eine leicht entzündbare Chemikalie. Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist es in einem Chemiereaktor zu einer Verpuffung gekommen. Die Chemiefirma führte eine reguläre Kristallisierung durch. Die Ursache der Verpuffung ist noch unklar. Zum Zeitpunkt des Ereignisses hielten sich glücklicherweise keine Personen im Raum auf. Spezialisten des Chemiestützpunktes Rorschach nahmen mit Atemschutzgeräten im Innern der Firma Messungen vor. Diese ergaben, dass keine Explosionsgefahr bestand. Da anfänglich nicht ausgeschlossen werden konnte, dass eine Explosionsgefahr besteht, wurden nebst mehreren Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen rund 60 Feuerwehrleute der Feuerwehr Thal und Rorschach aufgeboten. Der kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Ursachenermittlung beauftragt. Der Sachschaden beläuft sich auch mehrere zehntausend Franken.

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