Lawinenniedergang fordert 1 Todesopfer
Drei Männer im Alter von 62., 50. und 39 Jahren begaben sich auf eine Skitour. Diese führte sie auf den 2309 Meter hoch gelegenen Gamidaurspitz. Um 11.00 Uhr befanden sie sich unterhalb dieses Berges. Hintereinander traversierten sie auf der Nordwestseite, unter dem Felsband des Gamidaurspitz, einen Hang. Voraus fuhr der 62-jährige Tourengänger, gefolgt vom 39jährigen Begleiter. Unvermittelt lösten sie eine 200 Meter breite Lawine aus. Dem 62-jährigen Skifahrer gelangt es, sich in Sicherheit zu bringen. Der 50jährige Begleiter war noch gar nicht in den Hang eingefahren, während der 39-jährige Mann von den Schneemassen fast 500 Meter mitgerissen wurde. Die Begleiter lösten unverzüglich Alarm aus und begannen die Suche mit Lawinensuchgeräten. Sie fanden den 39-jährigen unter einer 2 Meter hohen Schneeschicht, fast gleichzeitig mit dem in der Zwischenzeit eingetroffenen Lawinenhund. Noch vor Ort wurde die Reanimation durch den Notarzt der REGA aufgenommen. Im Spital konnte leider nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Eingesetzt waren die Alpine Rettung Ostschweiz (ARO), die Rega und das Alpinkader der Kantonspolizei St.Gallen. Die Staatsanwaltschaft hat mit dem Alpinkader die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Der Verstorbene hinterlässt eine Familie mit Kindern.