Verfasser obszöner Briefe ermittelt (Nachtrag)

Er wurde anfangs dieser Woche festgenommen und hat ein vollumfängliches Geständnis abgelegt. Bei der Hausdurchsuchung fand die Kantonspolizei auch belastendes Beweismaterial. Der 64-Jährige hat zugegeben, sämtliche der über 400 Briefe selber verfasst zu haben. Seine Opfer habe er willkürlich ausgesucht. Viele davon will er auf öffentlichen Parkplätzen gesehen und deren Namen anhand eines alten Autoindex‘ ermittelt haben. Der mutmassliche Täter gab weiter zu Protokoll, dass er keinerlei Absichten verfolgt habe, mit den Opfern persönlich in Kontakt zu treten oder seine teilweise geäusserten Drohungen in die Tat umzusetzen. Zum Motiv befragt gab er an, die sehr obszönen Briefe «aus Spass» versandt zu haben. Auch habe er die betroffenen Frauen damit «verärgern» wollen. Der mutmassliche Täter ist wieder auf freiem Fuss. Die Ermittlungen der Kantonspolizei dauern noch an. Während rund eines Jahres hatte ein bis dahin unbekannter Täter über 400 Briefe mit obszönem Inhalt an zahlreiche Personen versandt (siehe Medienmitteilung vom 26. November 2010).

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