UHC Wil: Training mit Rollstuhl-Cracks

Beim Rollstuhlclub St. Gallen wird nebst vielen anderen Sportarten auch Unihockey gespielt – aber nicht so, wie sich das die Juniorinnen des UHC Wil gewöhnt sind. Zunächst galt es für die jungen Wilerinnen, sich im Rollstuhl überhaupt fortbewegen zu können, was nach einigen Minuten schon ganz gut klappte. So probierten sie das Rollstuhl-Unihockey in einem internen Testspiel erst einmal unter sich aus. Kleinere Stöcke als üblich (70 cm lang)und koordinative Schwierigkeiten sorgten für Unterhaltung bei allen Beteiligten.

Keine Chance gegen Rollstuhl-Cracks
Nachdem eine halbe Stunde lang fleissig im Team geübt wurde, nahmen es die Juniorinnen mit den erfahrenen Sportlern des Rollstuhlclubs auf. Es zeigte sich schon in der ersten Minute des Spiels, dass sich die Mitglieder des RC SG viel schneller und sicherer in der Halle bewegten. „Sie flitzten uns anfangs regelrecht um die Ohren“, erzählt eine U21-Juniorin. „Auch die sichere Ballführung war bewundernswert.“ So landete etwa alle zwei Minuten ein Ball im Tor der Gäste.

Eine tolle Erfahrung
Trotz der hohen, durchaus verdienten Niederlage war das Spezialtraining ein voller Erfolg: Es wurde viel gelacht, eine neue Art von Unihockey kennen gelernt und vor allem durften die U21-Juniorinnen tolle, aufgestellte Rollstuhlsportler kennen lernen. Sie bedanken sich herzlich beim Team des RCSG, und deren Trainerin Sandra Graf, welche dieses erlebnisreiche Training ermöglicht hat.

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